Cryptobeurs gehackt – wie is aansprakelijk en hoe kunnen beleggers zich beschermen?

Was der Binance-Hack über die Risiken von Kryptobörsen zeigt und wie Anleger sich schützen

Wird eine Kryptobörse gehackt, stellt sich für Kunden sofort die Frage: Wer trägt den Schaden? Der Angriff auf Binance mit rund 6,3 Milliarden US-Dollar zeigt, wie groß die Risiken sind. Rogert & Ulbrich erklärt, wer haftet, wo die Grenzen liegen und wie Sie sich vor Betrügern schützen, die solche Hacks ausnutzen.

Grundsatz: Die Börse haftet gegenüber ihren Kunden

Wer Kryptowerte auf einer Börse hält, überlässt sie dieser zur Verwahrung. Die Börse ist vertraglich verpflichtet, die Werte sicher aufzubewahren und auf Verlangen herauszugeben. Wird sie gehackt, ist das zunächst ihr Problem, nicht das der Kunden.

Kommt es zu Verlusten, weil die Börse ihre Systeme nicht ausreichend geschützt hat, kommen Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung in Betracht. Im Fall Binance hat die Börse ohnehin angekündigt, sämtliche Verluste aus eigenen Mitteln zu übernehmen.

Anders liegt es, wenn nicht die Börse, sondern das Konto eines einzelnen Kunden gehackt wird, etwa weil Zugangsdaten über eine gefälschte Seite abgegriffen wurden. Dann kommt es darauf an, ob die Börse ihre Sicherheitspflichten verletzt hat oder ob der Kunde selbst sorglos gehandelt hat.

Sie haben bei einer Kryptobörse Geld verloren? Lassen Sie prüfen, ob die Börse dafür einstehen muss.

Das Risiko: Wenn die Börse den Schaden nicht tragen kann

Eine Haftungszusage ist nur so viel wert wie die Finanzkraft dessen, der sie gibt. Bei sehr großen Schäden kann auch eine Börse in Schwierigkeiten geraten. Das zeigte der Zusammenbruch der Börse FTX im Jahr 2022, bei dem Kunden ihre Guthaben lange nicht zurückerhielten.

Für Euro-Guthaben bei regulierten Anbietern gelten Pflichten zur getrennten Verwahrung von Kundengeldern. Für Kryptowerte verlangt die europäische MiCA-Verordnung seit Ende 2024, dass Kryptodienstleister die Werte ihrer Kunden getrennt vom eigenen Vermögen halten. Eine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Bankkonten gibt es für Kryptobörsen aber nicht.

Wichtig ist deshalb, mit welcher Gesellschaft Sie Ihren Vertrag geschlossen haben, welche Aufsicht für sie zuständig ist und wo Ihre Werte tatsächlich liegen.

Prüfen Sie, bei welchem Anbieter und unter welchem Recht Ihr Vermögen verwahrt wird. Im Ernstfall entscheidet das über Ihre Chancen.

Die zweite Welle: Betrug nach dem Hack

Nach großen Hacks folgen fast immer Betrugsversuche. Kriminelle nutzen die Verunsicherung der Kunden gezielt aus. Typisch sind:

  • Falsche Support-Anrufe: Angebliche Mitarbeiter der Börse melden sich und behaupten, Ihr Konto sei betroffen. Sie sollen Ihre Coins auf eine sichere Wallet übertragen.
  • Phishing-Mails: Nachrichten im Design der Börse fordern Sie auf, sich über einen Link anzumelden oder eine Entschädigung zu beantragen.
  • Recovery-Angebote: Vermeintliche Experten versprechen, verlorene Coins gegen Vorkasse zurückzuholen.
  • Gefälschte Apps: Nachgebaute Apps in Suchergebnissen oder App-Stores fangen Zugangsdaten ab.

Keine seriöse Börse verlangt, dass Sie Ihre Werte auf eine fremde Adresse übertragen. Niemand, der Ihnen helfen will, braucht Ihre Seed-Phrase oder Ihre Codes zur Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Wer bereits Kryptowerte an Betrüger übertragen hat, sollte schnell handeln. Mit einer Blockchain-analyse lässt sich oft nachvollziehen, wohin die Coins geflossen sind. Landen sie bei einer regulierten Börse, können dort unter Umständen Gelder gesichert werden. Der Binance-Hack zeigt das: Stablecoin-Emittenten haben Milliardenbeträge eingefroren.

Sie haben auf einen falschen Support-Anruf reagiert? Jede Stunde zählt. Lassen Sie sich sofort beraten.

So schützen Sie Ihr Krypto-Vermögen

Ein Restrisiko bleibt immer. Mit einigen Grundregeln senken Sie es deutlich:

  • Nicht alles auf einer Börse: Halten Sie auf Börsen nur, was Sie zum Handeln brauchen. Größere Bestände gehören in eine eigene Wallet.
  • Eigene Wallet sichern: Bewahren Sie die Seed-Phrase offline und an einem sicheren Ort auf. Wer sie kennt, hat Zugriff auf Ihr Vermögen.
  • Starke Absicherung: Nutzen Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung per App oder Sicherheitsschlüssel und eine Whitelist für Auszahlungsadressen.
  • Anbieter prüfen: Achten Sie auf eine Zulassung in der EU und darauf, welche Gesellschaft Ihr Vertragspartner ist.
  • Nachweise sammeln: Laden Sie regelmäßig Kontoauszüge und Transaktionshistorien herunter.

Lassen Sie sich im Schadensfall nicht unter Druck setzen und handeln Sie über offizielle Kanäle.

Rogert & Ulbrich – Uw advocaten voor cryptofraude

Rogert & Ulbrich vertritt Anleger bundesweit bei Verlusten mit Kryptowerten, bei Streitigkeiten mit Börsen und bei Cryptofraude. De partners Dokter Marco Rogert En Tobias Ulbrich arbeiten dabei mit Spezialisten für die Nachverfolgung von Transaktionen zusammen.

Wir prüfen Ansprüche gegen Börsen und andere Beteiligte, sichern Spuren auf der Blockchain und setzen Ihre Rechte außergerichtlich und vor Gericht durch.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu gehackten Kryptobörsen