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	<title>Unfall Archive - R&amp;U</title>
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		<title>Keine Haftung des Golfplatzbetreibers bei Sturz durch feuchtes Gras</title>
		<link>https://ru.law/keine-haftung-des-golfplatzbetreibers-bei-sturz-durch-feuchtes-gras/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Rogert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 11:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Golfplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidung des LG München I: Keine Haftung für Golfplatzbetreiber nach Sturz auf feuchtem Gras Vor dem Landgericht München I wurde ein Rechtsstreit über die Verkehrssicherungspflicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="worum-sie-sich-nach-ihrer-kundigung-kummern-mussen"><strong>Entscheidung des LG München I: Keine Haftung für Golfplatzbetreiber nach Sturz auf feuchtem Gras</strong></h2>



<p>Vor dem Landgericht München I wurde ein Rechtsstreit über die Verkehrssicherungspflicht auf Golfplätzen entschieden. Eine Golferin verlor aufgrund eines Sturzes auf dem Golfplatz ihr Gleichgewicht und erlitt einen schmerzhaften Bänderriss. Die Verletzung führte zu Arbeitsunfähigkeit und zwang sie, geplante Urlaubspläne abzusagen.</p>



<p>Die Frau machte den Golfplatzbetreiber für den Vorfall verantwortlich und forderte Schmerzensgeld. Zentraler Streitpunkt war die Frage, ob die potenzielle Gefahrenstelle angemessen abgesichert war.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-golferin-verklagt-betreiber-nach-sturz-in-unterfuhrung-forderung-nach-schmerzensgeld"><strong>Golferin verklagt Betreiber nach Sturz in Unterführung: Forderung nach Schmerzensgeld</strong></h2>



<p>Im Herbst 2023 ereignete sich auf einem Stammgolfplatz ein Unfall: Eine Golferin stürzte, als ihr Golfwagen auf einem feuchten Grasabschnitt an einem Abhang einer Unterführung ins Rutschen geriet. Der Sturz führte zu schweren Verletzungen, einschließlich eines knöchernen Bandausrisses und einer Außenbandruptur im Sprunggelenk. Die Golferin war drei Monate arbeitsunfähig, musste physiotherapeutische Behandlungen in Anspruch nehmen und einen geplanten Urlaub absagen.</p>



<p>Daraufhin klagte sie gegen den Betreiber des Golfplatzes, forderte Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das Urteil hebt die rechtlichen Grenzen der Verkehrssicherungspflicht auf Golfplätzen hervor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-um-golfplatzunfall-hatte-frisch-gemahtes-gras-einfluss-auf-den-vorfall"><strong>Streit um Golfplatzunfall: Hatte frisch gemähtes Gras Einfluss auf den Vorfall?</strong></h2>



<p>Die Klägerin fordert Schmerzensgeld vom Betreiber des Golfplatzes und argumentiert, dass die erhöhte Verkehrssicherungspflicht an der abschüssigen Passage verletzt wurde. Sie behauptet, frisch gemähtes Gras habe das Unfallrisiko erhöht, wobei sie die Gefahr nicht erkennen konnte.</p>



<p>Der Betreiber weist sowohl den Unfallhergang als auch seine Verantwortung zurück. Es habe keine Mäharbeiten an der Unfallstelle stattgefunden, und Mitarbeiter hätten keine Grasreste festgestellt. Der Betreiber unterstreicht, dass Grasreste und abschüssige Abschnitte typische Risiken auf einem Golfplatz sind. Als langjährige Clubmitglied hätte die Klägerin das Gelände gut kennen und entsprechend vorsichtig sein müssen. Der Ausgang des Verfahrens bleibt weiterhin offen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-urteil-golfplatzbetreiber-haftet-nicht-fur-sturz-der-golferin"><strong>Urteil: Golfplatzbetreiber haftet nicht für Sturz der Golferin</strong></h2>



<p>Das Landgericht München I (Urteil vom 10.12.2024 – 13 O 7261/24) wies die Klage einer Golferin auf Schmerzensgeld ab. Die Klägerin konnte den Unfallhergang nicht eindeutig belegen. Während sie angab, auf feuchtem Gras ausgerutscht zu sein, berichtete der medizinische Befund von einem Umknicken.</p>



<p>Das Gericht entschied, dass der Betreiber des Golfplatzes keine Verkehrssicherungspflicht verletzt habe. Golfplatzbetreiber sind nur verpflichtet, vor unvorhersehbaren Gefahren zu schützen, die über das übliche Risiko des Golfsports hinausgehen. Selbst wenn Grasreste vorhanden gewesen wären, gelten diese als vorhersehbare und erkennbare Risiken für Golfsportler und stellen keine außergewöhnliche Gefahr dar.</p>



<p>Zudem stellte das Gericht fest, dass die Klägerin ein „weit überwiegendes Mitverschulden“ trage. Sie habe beim Abfahren der abschüssigen Stelle mit dem Golftrolley nicht ausreichend vorsichtig gehandelt. Daher wurde kein Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld anerkannt.</p>



<p>Wer haftet bei Schäden, Unfällen oder Vertragsverletzungen? Unsere spezialisierten Anwälte im Zivilrecht beraten Sie umfassend und setzen Ihre Ansprüche durch – kompetent, zielorientiert und lösungsorientiert.</p>
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		<title>Millionen-Rückruf bei BMW: Klage eines Mannes nach schwerem Unfall</title>
		<link>https://ru.law/millionen-rueckruf-bei-bmw-klage-eines-mannes-nach-schwerem-unfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Rogert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 12:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[BMW-Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[BMW-Rückruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Bremssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Rückruf]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BMW sieht sich gezwungen, 1,5 Millionen Fahrzeuge aufgrund von Problemen mit dem Bremssystem zurückzurufen. Nach einem schweren Unfall wurde nun eine Anklage erhoben. München &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>BMW sieht sich gezwungen, 1,5 Millionen Fahrzeuge aufgrund von Problemen mit dem Bremssystem zurückzurufen. Nach einem schweren Unfall wurde nun eine Anklage erhoben.</p>



<p>München &#8211; Diese umfangreiche Rückrufaktion, die 1,5 Millionen Fahrzeuge betrifft, hat für BMW erhebliche finanzielle Konsequenzen und sorgt für negative Medienberichterstattung. Hintergrund ist ein potenzieller Defekt im Bremssystem, von dem zahlreiche Modelle, auch in Deutschland, betroffen sind. Diese Sicherheitsmaßnahme soll (schwere) Unfälle vermeiden, jedoch ist genau das anscheinend bereits geschehen: Ein schwerer Unfall mit einem noch nicht zurückgerufenen BMW-Modell bringt den Münchener Premiumhersteller in ein negatives Licht.</p>



<p>In dem von der Bild aufgegriffenen Vorfall war ein BMW X7 in Tschechien in einen Unfall verwickelt, nachdem der Fahrer aus Deutschland plötzlich stark bremsen musste.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bmw-ruckruf-fahrzeug-verunfallt-in-tschechien">BMW-Rückruf: Fahrzeug verunfallt in Tschechien</h3>



<p>Der 34-Jährige war mit seiner Partnerin und zwei Hunden im Urlaub, als auf einer Autobahn die Bremskraft versagte und erheblich beeinträchtigt war. Trotz eines angeblich 200 Meter langen Bremsweges konnte der Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug nicht verhindert werden, glücklicherweise blieben die Insassen jedoch unverletzt.</p>



<p>Laut dem Bericht wurde der Vorfall auch dadurch begünstigt, dass es sich um einen auf 120 km/h begrenzten Streckenabschnitt handelte. Das Bremsproblem, das zum Rückruf der BMW-Fahrzeuge führte, betrifft sowohl das Antiblockiersystem (ABS) als auch die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und kann die Sicherheit der Insassen sowie anderer Verkehrsteilnehmer gefährden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bmw-und-die-fehlerhaften-bremsen-bericht-uber-verspatetes-ruckrufschreiben">BMW und die fehlerhaften Bremsen: Bericht über verspätetes Rückrufschreiben</h3>



<p>Der Besitzer eines 2,5 Tonnen schweren SUVs von BMW hatte das Fahrzeug Monate vor dem Unfall erworben. Die Reaktion des Autoherstellers war angeblich unzureichend: Trotz einer bestehenden Mobilitätsgarantie wurde der Fahrer zunächst auf die Bahn verwiesen, da das Auto nicht mehr fahrbereit war.</p>



<p>Darüber hinaus erhielt der Mann drei Tage nach dem Unfall überraschend ein offizielles Rückrufschreiben, in dem auf das Problem mit dem Integrierten Bremssystem (IBS) hingewiesen wurde. Die erforderliche und mutmaßliche Erklärung für den Unfall erreichte ihn also verspätet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bremsprobleme-bei-bmw-unfallfahrer-klagt-gegen-den-premiumhersteller">Bremsprobleme bei BMW: Unfallfahrer klagt gegen den Premiumhersteller</h3>



<p>Laut Berichten von Bild sorgt die Reaktion von BMW auf eine entsprechende Anfrage für Verwirrung. Zunächst erklärte der Hersteller, dass nach der Überprüfung des Unfallwagens kein technischer Defekt am Bremssystem festgestellt werden konnte. Nur wenige Tage später erhielt der Fahrer die überraschende Mitteilung, dass das Bremssystem seines X7 (M-Version) ausgetauscht werden müsse. Der Vorwurf lautet, BMW habe versucht, den technischen Defekt im Zusammenhang mit dem Unfall zu verbergen. „Ich wäre fast gestorben“, wird der Unfallfahrer zitiert, der nun rechtliche Schritte gegen den Hersteller eingeleitet hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sittenwidrigkeit-oder-fahrlassigkeit">Sittenwidrigkeit oder Fahrlässigkeit?</h3>



<p>Stellt ein Gericht Sittenwidrigkeit fest, haben Autokäufer die Möglichkeit, das Fahrzeug an den Hersteller zurückzugeben. In diesem Fall erhalten sie den Kaufpreis abzüglich der bisherigen Nutzung des Fahrzeugs zurück. </p>



<p>Bei fahrlässigem Handeln seitens des Herstellers greift der Differenzschaden: Unter bestimmten Voraussetzungen können die Käufer bis zu 15 Prozent des Kaufpreises zurückerhalten, ohne ihr Fahrzeug zurückgeben zu müssen. Diese Regelung ermöglicht es den Käufern, eine finanzielle Entschädigung für den erlittenen Schaden zu erhalten, ohne das Fahrzeug aufgeben zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bmw-bremsprobleme-betreffen-zahlreiche-modellreihen">BMW-Bremsprobleme betreffen zahlreiche Modellreihen</h3>



<p>Eine Münchner Anwaltskanzlei hat für den betroffenen Fahrer rechtliche Schritte eingeleitet und den Rücktritt vom Autokauf erklärt. Das Vertrauen in das Fahrzeug sei unwiderruflich zerstört, und der Fahrer möchte sich nicht erneut in eine derartige Gefahr begeben. Neben den Rückrufen bereits verkaufter Fahrzeuge hat BMW zudem einen Auslieferungsstopp für rund 400.000 Neuwagen verhängt. Diese Fahrzeuge, zu denen neben dem X7 auch zahlreiche andere Modellreihen gehören, dürfen erst nach der Installation eines Software-Updates und gegebenenfalls dem Austausch des Bremssystems ausgeliefert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ruckruf-bei-bmw-handlungsmoglichkeiten-fur-autokaufer-betroffener-modelle">Rückruf bei BMW: Handlungsmöglichkeiten für Autokäufer betroffener Modelle</h3>



<p>Laut BMW werden diese Maßnahmen mehrere Monate in Anspruch nehmen, da die benötigten Ersatzteile derzeit knapp sind. Neuwagenkäufer müssen außerdem ein Informationsschreiben unterzeichnen, das sie über den Mangel und die erforderlichen Reparaturen informiert.</p>



<p>Für BMW-Kunden, deren Fahrzeuge von den Mängeln betroffen sind, bestehen rechtliche Optionen: Die gesetzliche Sachmängelhaftung gilt in der Regel zwei Jahre ab dem Kaufdatum. Fahrzeuge, die 2022 erworben wurden, können daher bis Ende 2024 reklamiert werden.</p>



<p>In einem Schreiben der Anwaltskanzlei wird den Kunden das Recht eingeräumt, den Kaufpreis zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten. In bestimmten Fällen kann auch Schadensersatz geltend gemacht werden, insbesondere wenn dem Hersteller ein Verschulden nachgewiesen werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bmw-ruckruf-betrifft-in-deutschland-rund-150-000-modelle">BMW-Rückruf betrifft in Deutschland rund 150.000 Modelle</h2>



<p>Laut Hersteller sind die Probleme mit dem BMW-Bremssystem allein in Deutschland bei etwa 150.000 Modellen festgestellt worden. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, dass zwischen drei und fünf Prozent der von Continental gelieferten Bauteile fehlerhaft sind, weshalb alle betroffenen Fahrzeuge überprüft werden müssen. Aufgrund mehrerer Probleme hat der Münchner Autobauer seine Absatz- und Gewinnerwartungen für 2024 erheblich gesenkt. Neben dem Rückruf wegen des Bremssystems sind auch die schwachen Verkaufszahlen in China dafür verantwortlich.</p>



<p>Der Gewinn vor Steuern wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr um mindestens zehn Prozent zurückgehen.<a id="_msocom_1"></a></p>
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