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	<title>Smishing Archive - R&amp;U</title>
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	<description>Verbraucheranwälte</description>
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	<title>Smishing Archive - R&amp;U</title>
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		<title>SMS-Blaster aus dem Auto: Wie Betrüger Ihre Bankdaten stehlen</title>
		<link>https://ru.law/sms-blaster-betrug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 09:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bank- und Kapitalmarktrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Smishing]]></category>
		<category><![CDATA[SMS-Blaster]]></category>
		<category><![CDATA[SMS-Blater-Betrug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Sie nach einer gefälschten SMS Ihre Ansprüche gegenüber Bank und Tätern sichern Eine unauffällige Limousine fährt durch die Innenstadt – im Kofferraum surrt ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/sms-blaster-betrug/">SMS-Blaster aus dem Auto: Wie Betrüger Ihre Bankdaten stehlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-sie-nach-einer-gefalschten-sms-ihre-anspruche-gegenuber-bank-und-tatern-sichern"><strong>Wie Sie nach einer gefälschten SMS Ihre Ansprüche gegenüber Bank und Tätern sichern</strong></h2>



<p>Eine unauffällige Limousine fährt durch die Innenstadt – im Kofferraum surrt ein Gerät von der Größe eines Schuhkartons. Während der Wagen seine Runden dreht, vibrieren in den Hosentaschen der Passanten reihenweise die Smartphones, weil eine angebliche Mahnung oder eine offene Parkbüße eingegangen ist. Wer auf den Link klickt, verliert oft binnen Minuten Geld vom Bankkonto. Sogenannte SMS-Blaster werden aus fahrenden Autos heraus betrieben und haben in einzelnen Großstädten Schadenssummen in Millionenhöhe verursacht. Wer betroffen ist, sollte schnell handeln, um Erstattungsansprüche und strafrechtliche Maßnahmen zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-ein-sms-blaster-und-wie-funktioniert-die-neue-betrugsmasche"><strong>Was ist ein SMS-Blaster und wie funktioniert die neue Betrugsmasche?</strong></h2>



<p>Bei einem SMS-Blaster handelt es sich um ein mobiles Gerät von der Größe eines Schuhkartons, das eine legitime Mobilfunkantenne imitiert. Es wird an eine Autobatterie angeschlossen, im Kofferraum verstaut und lässt sich über eine App fernsteuern. Die Täter fahren damit gezielt durch dicht besiedelte Gebiete – Innenstädte, Bahnhöfe oder Stadien. Innerhalb eines Radius von bis zu eintausend Metern verbinden sich alle Smartphones der Passanten automatisch mit dem fahrenden Gerät. Eine einzige Tour erreicht so zehntausende Empfänger, ohne dass die Täter eine einzige Telefonnummer kennen – und das Gerät kann kurze Zeit später bereits in einer anderen Stadt im Einsatz sein.</p>



<p>Sobald die Verbindung steht, zwingt der Blaster die Telefone in das veraltete 2G-Netz. Dort sind die Sicherheitsstandards deutlich niedriger, sodass Nachrichten ungeprüft zugestellt werden können. Die Opfer erhalten dann eine SMS, die wie eine Mitteilung der eigenen Bank, einer Behörde, der Post oder eines bekannten Unternehmens wirkt. Häufig wird mit einer angeblichen Mahnung, einer Parkbüße oder einem ungewöhnlichen Anmeldeversuch gedroht, um die Empfänger zum schnellen Handeln zu bewegen.</p>



<p>Wer dem Link folgt, landet auf einer gefälschten Internetseite, die der Originalplattform optisch nachempfunden ist. Dort werden Zugangsdaten zum Online-Banking, Kreditkarteninformationen oder Bestätigungscodes für TAN-Verfahren abgefragt. Sobald die Daten eingegeben wurden, können die Täter Überweisungen veranlassen oder das Konto leerräumen. In Genf hat die Staatsanwaltschaft mittlerweile 154 Geschädigte mit einem Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Franken registriert.</p>



<p>Die Methode ist deshalb besonders gefährlich, weil der SMS-Blaster die offiziellen Spam-Filter der Mobilfunkanbieter umgeht. Die gefälschten Nachrichten kommen direkt vom Gerät der Täter, nicht über das reguläre Netz. Filtertechnologien greifen nicht. Hinzu kommt, dass parallel zum Angriff reguläre Funkverbindungen unterbrochen werden – in Toronto blockierte ein einziger Blaster zeitweise sogar Notrufe.</p>



<p>Bevor Sie einer SMS-Aufforderung zur sofortigen Zahlung oder Datenpreisgabe nachkommen, prüfen Sie den Absender direkt bei der offiziellen Stelle und nutzen Sie nicht den übermittelten Link.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erstattungsanspruche-gegen-die-bank-675u-bgb-im-phishing-fall"><strong>Erstattungsansprüche gegen die Bank: § 675u BGB im Phishing-Fall</strong></h2>



<p>Wer durch eine gefälschte SMS Geld verloren hat, hat häufig einen Erstattungsanspruch gegen die eigene Bank. Nach § 675u BGB muss das kontoführende Institut bei einem nicht autorisierten Zahlungsvorgang den Betrag unverzüglich erstatten und das Konto auf den Stand zurückführen, auf dem es ohne die Buchung wäre. Voraussetzung ist, dass der Zahlungsvorgang nicht vom Kontoinhaber selbst freigegeben wurde.</p>



<p>Maßgeblich ist die Frage, ob die Bank dem Kunden grobe Fahrlässigkeit nach § 675v Abs. 3 BGB nachweisen kann. Liegt grobe Fahrlässigkeit vor, kann das Institut den Erstattungsanspruch verweigern oder kürzen. Die Beweislast hierfür trägt allerdings die Bank, nicht der Kunde. Allein die Tatsache, dass jemand auf eine Phishing-SMS reagiert hat, begründet noch keine grobe Fahrlässigkeit. Entscheidend sind die konkreten Umstände – etwa, wie überzeugend die gefälschte Nachricht wirkte, ob Warnzeichen erkennbar waren und welche Informationen tatsächlich preisgegeben wurden.</p>



<p>Banken weisen Erstattungsansprüche in der Praxis häufig pauschal zurück. Sie verweisen auf eine angeblich grobe Fahrlässigkeit, ohne dies im Einzelnen zu begründen. Solche Ablehnungen halten einer rechtlichen Prüfung oft nicht stand. Wer sich frühzeitig wehrt und die Vorgänge dokumentiert, verbessert seine Position erheblich. Bei besonders ausgeklügelten Angriffen wie SMS-Blastern, deren Nachrichten für Verbraucher kaum von echten zu unterscheiden sind, lässt sich der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit oft entkräften.</p>



<p>Lassen Sie eine Ablehnung der Bank nicht unbeantwortet stehen, sondern frühzeitig juristisch prüfen – die Erfolgsaussichten hängen wesentlich von der Substanz der Bankargumentation ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strafanzeige-und-beweissicherung-nach-sms-blaster-angriff"><strong>Strafanzeige und Beweissicherung nach SMS-Blaster-Angriff</strong></h2>



<p>Neben der zivilrechtlichen Auseinandersetzung mit der Bank ist die Strafanzeige ein wichtiger Schritt. SMS-Blaster-Betrug erfüllt regelmäßig mehrere Straftatbestände, darunter Computerbetrug nach § 263a StGB, Ausspähen von Daten nach § 202a StGB und Fälschung beweiserheblicher Daten nach § 269 StGB. Hinzu kommen Verstoße gegen das Telekommunikationsgesetz, da der Betrieb einer Pseudoantenne ohne Frequenzzuteilung unzulässig ist.</p>



<p>Die Anzeige eröffnet ermittlungsbehördliche Maßnahmen und kann den Erstattungsanspruch gegenüber der Bank stärken. Für eine wirkungsvolle Beweissicherung sollten Betroffene folgende Schritte beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Original-SMS aufbewahren: </strong>Die gefälschte Nachricht nicht löschen. Screenshots mit sichtbarem Absender, Datum und Uhrzeit anfertigen und gesondert speichern.</li>



<li><strong>Kontoauszüge sichern: </strong>Alle nicht autorisierten Buchungen ausdrucken oder als PDF speichern, mit Wertstellungsdatum und Empfängerangaben.</li>



<li><strong>Kontaktversuche dokumentieren: </strong>Sämtliche Telefonate, E-Mails und Chats mit der Bank schriftlich festhalten – mit Datum, Uhrzeit und Gesprächsinhalt.</li>



<li><strong>Gerätekontext notieren: </strong>Standort, Tageszeit und genauer Ablauf nach Erhalt der SMS – diese Angaben helfen den Ermittlern bei der Lokalisierung des Blasters.</li>



<li><strong>Konto sofort sperren lassen: </strong>Bei Verdacht auf Datenmissbrauch unverzüglich den Sperr-Notruf 116 116 anrufen und alle betroffenen Karten und Zugänge sperren.</li>
</ul>



<p>Die Strafanzeige kann bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Internetwachen der Landeskriminalämter gestellt werden. Zusätzlich ist eine Meldung an die Bundesnetzagentur sinnvoll, da der Betrieb eines SMS-Blasters eine schwere Verletzung des Telekommunikationsrechts darstellt.</p>



<p>Sichern Sie Beweise unmittelbar nach Entdeckung des Schadens, bevor Daten überschrieben oder Verbindungen abgebrochen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wer-haftet-fur-den-schaden-bank-tater-und-drittanbieter-im-vergleich"><strong>Wer haftet für den Schaden? Bank, Täter und Drittanbieter im Vergleich</strong></h2>



<p>Bei der Frage der Haftung sind mehrere Akteure zu unterscheiden. Primär verantwortlich sind die Täter, die den SMS-Blaster betreiben und die Daten missbrauchen. Sie sind in der Praxis aber selten greifbar, da sie häufig international vernetzt agieren und ihre Identität verschleiern. Polizei und Staatsanwaltschaften gehen bei der Genfer Welle und vergleichbaren Fällen davon aus, dass organisierte Cybercrime-Netzwerke dahinter stehen. Eine zivilrechtliche Vollstreckung gegen unbekannte oder im Ausland sitzende Täter ist regelmäßig aussichtslos.</p>



<p>Die zweite und in der Praxis wichtigste Anlaufstelle ist die kontoführende Bank. Hier greift das Erstattungsregime nach §§ 675u, 675v BGB. Ob die Bank den vollen Betrag, einen Teilbetrag oder gar nichts erstatten muss, hängt vom Verschuldensgrad des Kunden ab. Auch die Sicherheitsstandards des Online-Bankings spielen eine Rolle – Institute müssen aktuelle Authentifizierungsverfahren bereitstellen und auffällige Zahlungsmuster erkennen.</p>



<p>Zahlungsdienstleister und Drittanbieter, etwa Anbieter von Sofortüberweisungen, haften nur in seltenen Konstellationen – etwa bei verletzten Sicherheitspflichten oder übersehenen verdächtigen Zahlungsmustern. Eine Haftung des Mobilfunkanbieters scheidet meist aus, weil die Filterstrukturen den SMS-Blaster technisch nicht erfassen können.</p>



<p>Lassen Sie alle in Betracht kommenden Anspruchsgegner prüfen, bevor Sie sich auf eine einzige Anlaufstelle konzentrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-so-schutzen-sie-ihr-smartphone-vor-sms-blastern-und-smishing"><strong>So schützen Sie Ihr Smartphone vor SMS-Blastern und Smishing</strong></h2>



<p>Technische Schutzmaßnahmen sind die wirksamste Vorsorge. Bei vielen Android-Geräten lässt sich in den Netzwerkeinstellungen die Verbindung zum 2G-Netz vollständig deaktivieren. Da der SMS-Blaster ausschließlich über dieses veraltete Netz arbeitet, läuft der Angriff bei deaktiviertem 2G ins Leere. Den Pfad zur Einstellung finden Sie meist unter „Mobilfunk“ oder „Netzwerkeinstellungen“ und „Erlaubte Netztypen“.</p>



<p>Beim iPhone ist eine direkte Abschaltung des 2G-Netzes nicht möglich. Apple bietet aber den sogenannten Blockierungsmodus (Lockdown Mode) in den Datenschutzeinstellungen an. Dieser Modus unterbindet die Verbindung zu 2G ebenfalls, schränkt allerdings andere Funktionen ein und sollte deshalb gezielt bei erhöhter Bedrohungslage aktiviert werden.</p>



<p>Wer regelmäßig im Ausland unterwegs ist, muss berücksichtigen, dass das 2G-Netz in vielen Staaten weiterhin in Betrieb ist. Die Einstellung muss dann temporär aufgehoben werden, um Erreichbarkeit zu gewährleisten. Auch in Deutschland sind 2G-Restbestände noch aktiv, sodass die Deaktivierung im Einzelfall zu Empfangsproblemen führen kann.</p>



<p>Unabhängig von technischen Maßnahmen empfiehlt sich grundsätzliches Misstrauen gegenüber jeder SMS, die zur sofortigen Zahlung oder Datenpreisgabe auffordert. Behörden und seriöse Unternehmen versenden Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen nicht über SMS mit anklickbaren Links. Im Zweifel sollten Sie die Forderung direkt bei der offiziellen Stelle prüfen, ohne den Link in der Nachricht zu nutzen.</p>



<p>Geben Sie Bankzugangsdaten, TANs oder Kreditkarteninformationen niemals nach Aufforderung in einer SMS preis.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-lohnt-sich-anwaltliche-beratung-bei-sms-blaster-betrug"><strong>Wann lohnt sich anwaltliche Beratung bei SMS-Blaster-Betrug?</strong></h2>



<p>Anwaltliche Beratung ist immer dann sinnvoll, wenn die Bank den Erstattungsanspruch ablehnt, kürzt oder zögerlich behandelt. Gerade in der Auseinandersetzung um den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit nach § 675v Abs. 3 BGB unterschätzen viele Betroffene ihre rechtliche Position. Banken nutzen die Komplexität der Rechtslage, um pauschale Ablehnungen durchzusetzen, die einer juristischen Prüfung nicht standhalten.</p>



<p>Auch bei höheren Schadenssummen oder mehreren Buchungen lohnt sich eine frühzeitige Beratung. Anwälte prüfen die Anspruchsgegner, sichern Beweise und wahren Fristen – die Verjährung für Erstattungsansprüche aus nicht autorisierten Zahlungsvorgängen folgt eigenen Regeln, die eine schnelle Reaktion erfordern. Im Strafverfahren kann der Anwalt zugleich als Vertretung der Geschädigten auftreten, Akteneinsicht nehmen und die zivilrechtliche Anschlusshandlung vorbereiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-sms-blaster-betrug-erfordert-schnelles-und-strukturiertes-handeln"><strong>Fazit: SMS-Blaster-Betrug erfordert schnelles und strukturiertes Handeln</strong></h2>



<p>Die Masche mit dem SMS-Blaster wird sich weiter ausbreiten, weil sie technisch einfach umzusetzen und für die Täter hoch profitabel ist. Fälle aus Genf, Basel, Toronto und mittlerweile auch aus deutschen Großstädten zeigen, dass kein Netzbetreiber und kein Spam-Filter die Pseudoantennen zuverlässig erfassen kann. Wer Opfer geworden ist, sollte nicht resignieren.</p>



<p>Erstattungsansprüche gegen die Bank sind in vielen Fällen durchsetzbar, vor allem dann, wenn der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit substantiiert bestritten werden kann. Wichtig sind die schnelle und vollständige Beweissicherung, eine fristgerechte Reaktion auf Ablehnungen der Bank und die Einbindung anwaltlicher Beratung in komplexen Fällen. Wer strukturiert vorgeht, hat realistische Chancen, einen Großteil des Schadens zurückzuerhalten und die strafrechtliche Verfolgung der Täter zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen-zu-sms-blaster-betrug"><strong>FAQs – Häufig gestellte Fragen zu SMS-Blaster-Betrug</strong></h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-e886bb0c uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-79d64cb9 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was genau ist ein SMS-Blaster?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Ein SMS-Blaster ist ein mobiles Gerät, das eine Mobilfunkantenne nachahmt und ein starkes Funksignal aussendet. Smartphones im Umkreis von bis zu eintausend Metern verbinden sich automatisch mit dem Gerät. Die Täter können auf diese Weise massenhaft betrügerische SMS verschicken, ohne die Telefonnummern der Empfänger zu kennen. Das Gerät passt in einen Kofferraum und wird über eine App gesteuert.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-3de962fa " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Erstattet die Bank den Schaden bei einer Phishing-SMS automatisch?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nein. Die Bank prüft jeden Erstattungsfall einzeln. Nach § 675u BGB besteht zwar grundsätzlich ein Anspruch auf Erstattung nicht autorisierter Zahlungen. Banken berufen sich jedoch häufig auf grobe Fahrlässigkeit nach § 675v Abs. 3 BGB und verweigern oder kürzen die Erstattung. Wer den Schaden zurückhaben will, muss die Vorwürfe sachlich entkräften und die Reaktion der Bank schriftlich anfechten.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-7555c8bf " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M432 256c0 17.69-14.33 32.01-32 32.01H256v144c0 17.69-14.33 31.99-32 31.99s-32-14.3-32-31.99v-144H48c-17.67 0-32-14.32-32-32.01s14.33-31.99 32-31.99H192v-144c0-17.69 14.33-32.01 32-32.01s32 14.32 32 32.01v144h144C417.7 224 432 238.3 432 256z"></path></svg>
							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Was bedeutet grobe Fahrlässigkeit im Phishing-Kontext?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Kunde eine offensichtliche Sorgfaltspflicht in besonders schwerwiegender Weise verletzt hat. Bei Phishing-Angriffen wird dies häufig dann angenommen, wenn die Täuschung bei objektiver Betrachtung sofort erkennbar war. Die Beweislast trägt die Bank. Ob grobe Fahrlässigkeit tatsächlich vorliegt, hängt von der Qualität der Fälschung und den konkreten Umständen ab – bei SMS-Blaster-Angriffen ist die Täuschung häufig kaum erkennbar.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-65459dcf " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M432 256c0 17.69-14.33 32.01-32 32.01H256v144c0 17.69-14.33 31.99-32 31.99s-32-14.3-32-31.99v-144H48c-17.67 0-32-14.32-32-32.01s14.33-31.99 32-31.99H192v-144c0-17.69 14.33-32.01 32-32.01s32 14.32 32 32.01v144h144C417.7 224 432 238.3 432 256z"></path></svg>
							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Sollte ich nach einem SMS-Blaster-Betrug Strafanzeige erstatten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Ja. Eine Strafanzeige ist sinnvoll, weil sie ermittlungsbehördliche Maßnahmen ermöglicht und die zivilrechtliche Position gegenüber der Bank stärkt. Häufig kommen Computerbetrug nach § 263a StGB, Ausspähen von Daten nach § 202a StGB und Fälschung beweiserheblicher Daten nach § 269 StGB in Betracht. Die Anzeige kann bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Internetwachen der Landeskriminalämter erfolgen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-db2da8f9 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M432 256c0 17.69-14.33 32.01-32 32.01H256v144c0 17.69-14.33 31.99-32 31.99s-32-14.3-32-31.99v-144H48c-17.67 0-32-14.32-32-32.01s14.33-31.99 32-31.99H192v-144c0-17.69 14.33-32.01 32-32.01s32 14.32 32 32.01v144h144C417.7 224 432 238.3 432 256z"></path></svg>
							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Welche Beweise sollte ich nach einem SMS-Blaster-Angriff sichern?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Bewahren Sie die Original-SMS auf und fertigen Sie Screenshots mit sichtbarem Absender, Datum und Uhrzeit an. Sichern Sie alle Kontoauszüge mit den nicht autorisierten Buchungen, dokumentieren Sie sämtliche Kontakte mit der Bank schriftlich und notieren Sie den genauen Ablauf nach Erhalt der SMS. Eine vollständige Dokumentation ist Voraussetzung für die spätere Anspruchsdurchsetzung.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-0c794666 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wie kann ich mein Android-Smartphone vor SMS-Blastern schützen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>In den Netzwerkeinstellungen vieler Android-Geräte lässt sich die Verbindung zum 2G-Netz deaktivieren. Da der SMS-Blaster ausschließlich über das veraltete 2G-Netz arbeitet, läuft der Angriff bei deaktiviertem 2G ins Leere. Den genauen Pfad zur Einstellung finden Sie meist unter „Mobilfunk“ oder „Netzwerkeinstellungen“ und „Erlaubte Netztypen“.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-db4d349c " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann ich beim iPhone das 2G-Netz deaktivieren?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Eine direkte Deaktivierung des 2G-Netzes ist beim iPhone nicht möglich. Apple bietet aber den Blockierungsmodus (Lockdown Mode) in den Datenschutzeinstellungen, der die Verbindung zu 2G unterbindet. Dieser Modus schränkt andere Funktionen ein und sollte gezielt eingesetzt werden, etwa bei erhöhter Gefahrenlage oder Auslandsreisen mit verdächtigem Funkverkehr.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-d8198174 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was unterscheidet einen SMS-Blaster von normalem Smishing?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Beim klassischen Smishing verschicken Täter SMS über das reguläre Mobilfunknetz und kennen oder beschaffen sich die Nummern ihrer Opfer. Spam-Filter der Mobilfunkanbieter erfassen viele dieser Nachrichten. Beim SMS-Blaster betreiben die Täter dagegen eine eigene Pseudoantenne, die das offizielle Netz vollständig umgeht und keine Telefonnummern benötigt. Die Filtertechnologie greift nicht.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4ab63f45 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Welche Rolle spielt der Mobilfunkanbieter bei SMS-Blaster-Angriffen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Der Mobilfunkanbieter hat keine technische Möglichkeit, SMS-Blaster zu unterbinden, weil das Gerät außerhalb seines Netzes arbeitet. Eine zivilrechtliche Haftung scheidet daher in den meisten Fällen aus. Die Anbieter können lediglich auf die Gefahrenlage hinweisen und Aufklärungsarbeit leisten. Verantwortlich bleibt das kontoführende Institut bei nicht autorisierten Zahlungen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-36645449 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Spätestens dann, wenn die Bank den Erstattungsanspruch ablehnt oder kürzt. Auch bei höheren Schadenssummen oder mehreren betroffenen Konten ist anwaltliche Unterstützung sinnvoll. Wer eine Rechtsschutzversicherung besitzt, sollte den Fall frühzeitig melden – Ansprüche aus dem Bankrecht und Strafrechtsschutz sind in vielen Tarifen gedeckt. Eine frühe rechtliche Einschätzung verhindert, dass Fristen versäumt werden.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/sms-blaster-betrug/">SMS-Blaster aus dem Auto: Wie Betrüger Ihre Bankdaten stehlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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