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		<title>Demurrage und Detention im Containertransport – der vollständige Ratgeber für Importeure und Spediteure</title>
		<link>https://ru.law/demurrage-und-detention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Rogert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transportrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Demurrage]]></category>
		<category><![CDATA[Detention]]></category>
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		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Unternehmen mit Containerverkehr über Antwerpen, Rotterdam und Hamburg über Standgeld, Liegegebühren und ihre Abwehrmöglichkeiten wissen müssen Demurrage- und Detention-Forderungen treffen Importeure und Spediteure oft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/demurrage-und-detention/">Demurrage und Detention im Containertransport – der vollständige Ratgeber für Importeure und Spediteure</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-unternehmen-mit-containerverkehr-uber-antwerpen-rotterdam-und-hamburg-uber-standgeld-liegegebuhren-und-ihre-abwehrmoglichkeiten-wissen-mussen"><strong>Was Unternehmen mit Containerverkehr über Antwerpen, Rotterdam und Hamburg über Standgeld, Liegegebühren und ihre Abwehrmöglichkeiten wissen müssen</strong></h2>



<p>Demurrage- und Detention-Forderungen treffen Importeure und Spediteure oft unvorbereitet und erreichen schnell fünfstellige Beträge. Demurrage ist das Standgeld für Container, die zu lange im Hafen verbleiben; Detention die Gebühr für die verspätete Rückgabe des Containers. Rogert &amp; Ulbrich prüft, ob die Forderungen der Reederei überhaupt durchsetzbar sind, und setzt Ihre Einwendungen durch.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-demurrage-und-detention-was-die-begriffe-wirklich-bedeuten"><strong>Demurrage und Detention – was die Begriffe wirklich bedeuten</strong></h2>



<p>In der Praxis werden Demurrage und Detention oft in einen Topf geworfen, obwohl sie zwei unterschiedliche Sachverhalte abrechnen. Wer die Trennlinie nicht kennt, akzeptiert Forderungen, die sich bei genauer Betrachtung gar nicht oder nur teilweise rechtfertigen lassen. Der Unterschied entscheidet auch darüber, wer im Streitfall haftet – der Verlader, der Spediteur oder die Reederei.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Demurrage: </strong>Standgeld für den vollen Container, der nach Ablauf der vereinbarten Freistellzeit weiterhin auf dem Terminal steht und nicht abgeholt wird. Abgerechnet wird hier die blockierte Stellfläche im Hafen.</li>



<li><strong>Detention: </strong>Gebühr für die verspätete Rückgabe des Containers, nachdem dieser das Terminal bereits verlassen hat. Hier zahlt der Empfänger für die überlange Nutzung des reedereieigenen Equipments außerhalb des Hafens.</li>



<li><strong>Free Days: </strong>Vertraglich eingeräumte freie Tage, in denen weder Demurrage noch Detention anfallen. Erst nach deren Ablauf beginnt die Uhr zu laufen – häufig mit gestaffelten, steigenden Tagessätzen.</li>
</ul>



<p>Entscheidend ist, dass beide Forderungen auf den Beförderungsbedingungen der Reederei beruhen. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nicht automatisch wirksam, nur weil sie auf dem Konnossement abgedruckt sind. Genau hier setzt die rechtliche Prüfung an.</p>



<p>Forderung über Standgeld erhalten? Klären Sie zuerst, ob es sich um Demurrage oder Detention handelt – die Abwehrstrategie unterscheidet sich grundlegend.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-free-days-und-tarife-der-grossen-reedereien-im-uberblick"><strong>Free Days und Tarife der großen Reedereien im Überblick</strong></h2>



<p>Maersk, MSC, Hapag-Lloyd, CMA CGM, ONE und Cosco gewähren unterschiedliche Freistellzeiten und berechnen nach Ablauf gestaffelte Tagessätze. Die konkreten Werte hängen vom Fahrtgebiet, vom Hafen, von der Containerart und vom individuellen Vertrag ab und werden von den Reedereien regelmäßig angepasst. Die folgende Übersicht zeigt die übliche Struktur – die exakten Tage und Sätze sind vor jeder Disposition am aktuellen Tarif der jeweiligen Reederei zu prüfen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Reederei</strong></td><td><strong>Free Days (typische Spanne)</strong></td><td><strong>Staffelung Tagessatz</strong></td><td><strong>Besonderheit</strong></td></tr><tr><td>Maersk</td><td>ca. 3–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>Demurrage und Detention teils getrennt</td></tr><tr><td>MSC</td><td>ca. 3–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>regionale Tarifunterschiede</td></tr><tr><td>Hapag-Lloyd</td><td>ca. 4–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>Detention-Sätze hafenabhängig</td></tr><tr><td>CMA CGM</td><td>ca. 3–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>kombinierte Free-Time-Modelle möglich</td></tr><tr><td>ONE</td><td>ca. 4–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>trade-lane-spezifisch</td></tr><tr><td>Cosco</td><td>ca. 3–7 Tage</td><td>steigend nach Tagesblöcken</td><td>abweichende Sätze in Spitzenzeiten</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Redaktionshinweis: Die angegebenen Spannen dienen der Orientierung. Vor Veröffentlichung sind die aktuellen, hafen- und fahrtgebietsbezogenen Tarife der einzelnen Reedereien aus deren offiziellen Quellen zu verifizieren und einzutragen.</p>



<p>Wer die Freistellzeiten und die Staffelung der Tagessätze früh kennt, kann seine Abholung und Rückgabe so steuern, dass Standgeld gar nicht erst entsteht. In der Praxis scheitert das jedoch häufig an Verzögerungen, die der Empfänger nicht zu verantworten hat – etwa an Zollbeschau, Terminalstaus oder Streiks. In diesen Fällen lohnt sich der genaue Blick auf die Ursache.</p>



<p>Unklar, ob die berechneten Tagessätze dem vereinbarten Tarif entsprechen? Lassen Sie die Abrechnung prüfen, bevor Sie zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-demurrage-und-detention-forderungen-rechtlich-angreifbar-sind"><strong>Wann Demurrage- und Detention-Forderungen rechtlich angreifbar sind</strong></h2>



<p>Standgeldforderungen wirken auf den ersten Blick wie eine reine Rechenaufgabe: Tage über der Freistellzeit, multipliziert mit dem Tagessatz. Tatsächlich entscheidet aber das Recht darüber, ob die zugrunde liegende Klausel überhaupt trägt. Die Beförderungsbedingungen der Reedereien sind Allgemeine Geschäftsbedingungen und unterliegen – soweit deutsches Recht anwendbar ist – der Inhaltskontrolle nach §§ 305 ff. BGB.</p>



<p>Auch im kaufmännischen Verkehr sind AGB nicht jeder Höhe nach zulässig. Eine Klausel, die pauschalierte Tagessätze ohne Bezug zum tatsächlichen Schaden festlegt, kann den Vertragspartner unangemessen benachteiligen und nach § 307 BGB unwirksam sein. Häufige Ansatzpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pauschalierte Tagessätze: </strong>Liegen die Sätze deutlich über dem branchenüblichen Schaden, kann die Pauschale als unangemessen hoch beanstandet werden.</li>



<li><strong>Intransparente Staffelung: </strong>Wenn die Erhöhungslogik der Tagessätze nicht klar nachvollziehbar ist, kann die Klausel am Transparenzgebot scheitern.</li>



<li><strong>Fehlende Einbeziehung: </strong>Wurden die Bedingungen dem Vertragspartner gar nicht wirksam zugänglich gemacht, sind sie schon nicht Vertragsbestandteil geworden.</li>



<li><strong>Anwendbares Recht und Gerichtsstand: </strong>Verweisen die Bedingungen auf ausländisches Recht oder ein ausländisches Gericht, ist zuerst zu klären, welche Rechtsordnung überhaupt gilt.</li>
</ul>



<p>Welche Rechtsordnung auf das Konnossement anwendbar ist, ist dabei keine Nebenfrage, sondern oft der Hebel des gesamten Verfahrens. Die deutsche AGB-Kontrolle greift nicht in jedem Fall – umso wichtiger ist die anwaltliche Vorprüfung. Unterschreiben Sie keine Zahlungsvereinbarung, bevor die Wirksamkeit der zugrunde liegenden Klausel geklärt ist.</p>



<p>Eine vierstellige oder fünfstellige Standgeldforderung erhalten? Lassen Sie die zugrunde liegende Reederei-Klausel auf Wirksamkeit prüfen, statt vorschnell zu zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-typische-streitfalle-aus-antwerpen-rotterdam-und-hamburg"><strong>Typische Streitfälle aus Antwerpen, Rotterdam und Hamburg</strong></h2>



<p>Die meisten Demurrage-Streitigkeiten entstehen nicht aus Nachlässigkeit des Empfängers, sondern aus Störungen in der Lieferkette, die niemand allein steuert. Drei Konstellationen sehen wir besonders häufig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zollbeschau und Beschlagnahme: </strong>Wird ein Container für eine Beschau festgesetzt, läuft die Demurrage-Uhr oft weiter, obwohl der Empfänger den Container nicht abholen darf. Wer die Verzögerung zu tragen hat, ist eine Frage der vertraglichen Risikoverteilung.</li>



<li><strong>Terminalstaus und Streiks: </strong>Engpässe in Antwerpen sowie Tarifkonflikte und Streiks in Hamburg und Bremerhaven führen zu Verzögerungen, die der Empfänger nicht verschuldet hat. Solche höhere-Gewalt-nahen Umstände sind ein wichtiges Verteidigungsargument.</li>



<li><strong>Verspätete Dokumente: </strong>Fehlt das Originalkonnossement oder ein Telex Release, kann der Container nicht freigegeben werden – das Standgeld läuft weiter, obwohl die Verzögerung an der Dokumentenkette liegt.</li>
</ul>



<p>Gerade bei Containerverkehr über die großen Nordrange-Häfen summieren sich solche Verzögerungstage schnell. Die zentrale Frage lautet stets: Lag die Ursache im Verantwortungsbereich des Empfängers – oder bei der Reederei, dem Terminal oder einem Dritten? Wer das sauber dokumentiert, hat im Streit deutlich bessere Karten.</p>



<p>Container hängt im Hafen fest und das Standgeld läuft? Dokumentieren Sie die Ursache lückenlos und lassen Sie Ihre Einwendungen frühzeitig prüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-so-wehren-sie-uberhohte-forderungen-ab-ihr-handlungsleitfaden"><strong>So wehren Sie überhöhte Forderungen ab – Ihr Handlungsleitfaden</strong></h2>



<p>Wer eine Standgeldforderung systematisch angeht, kann sie häufig deutlich reduzieren oder vollständig abwehren. Entscheidend ist, schnell und strukturiert vorzugehen, bevor Verjährung oder eine vorschnelle Zahlung die Position schwächen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Forderung prüfen, nicht reflexhaft zahlen: </strong>Ordnen Sie zu, ob Demurrage oder Detention abgerechnet wird, und gleichen Sie Tage und Sätze mit dem vereinbarten Tarif ab.</li>



<li><strong>Ursache der Verzögerung dokumentieren: </strong>Halten Sie Beschau, Stau, Streik oder Dokumentenprobleme mit Daten, E-Mails und Terminalnachweisen fest.</li>



<li><strong>Klausel und Recht prüfen lassen: </strong>Lassen Sie die Wirksamkeit der Reederei-AGB und das anwendbare Recht anwaltlich bewerten.</li>



<li><strong>Fristen im Blick behalten: </strong>Transportrechtliche Ansprüche unterliegen kurzen Verjährungsfristen – ein Versäumnis kann den gesamten Einwand entwerten.</li>



<li><strong>Einwendungen formell erheben: </strong>Widersprechen Sie der Forderung schriftlich und qualifiziert, statt sie unkommentiert verstreichen zu lassen.</li>
</ul>



<p>In vielen Fällen lässt sich bereits außergerichtlich eine erhebliche Reduktion erreichen, weil die Reederei ihre Pauschale nicht vollständig belegen kann. Bleibt eine Einigung aus, ist die gerichtliche Durchsetzung oder Abwehr der nächste Schritt. Je früher die Strategie steht, desto stärker ist Ihre Verhandlungsposition.</p>



<p>Je länger Sie warten, desto schwächer wird Ihre Position. Lassen Sie Ihre Einwendungen prüfen, solange die Forderung noch offen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weiterberechnung-durch-den-spediteur-und-regress"><strong>Weiterberechnung durch den Spediteur und Regress</strong></h2>



<p>Häufig erreicht die Demurrage den Verlader nicht direkt von der Reederei, sondern als Weiterbelastung durch den Spediteur. Dann stellt sich die Frage, ob der Verlader diese Rechnung überhaupt akzeptieren muss. Maßgeblich ist, was vertraglich vereinbart wurde und ob der Spediteur die Forderung ihrerseits zu Recht trägt.</p>



<p>Eine pauschale Weiterbelastung ohne Nachweis ist nicht hinzunehmen. Der Verlader kann die gleichen Einwendungen geltend machen, die auch gegenüber der Reederei bestünden, und im Gegenzug Regress nehmen, wenn der Spediteur die Verzögerung mitverursacht hat. Wer die Schnittstelle Verlader–Spediteur–Reederei kennt, verhindert, dass er für fremde Versäumnisse zahlt. Mehr dazu in unserem Spezialbeitrag zur Weiterberechnung durch den Spediteur.</p>



<p>Spediteur-Rechnung über Demurrage erhalten? Prüfen Sie Ihre Einwendungen und Regressmöglichkeiten, bevor Sie ausgleichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rogert-amp-ulbrich-ihre-anwalte-im-transport-und-speditionsrecht"><strong>Rogert &amp; Ulbrich – Ihre Anwälte im Transport- und Speditionsrecht</strong></h2>



<p>Rogert &amp; Ulbrich berät Importeure, Spediteure und Logistikunternehmen bei allen Fragen rund um Demurrage, Detention und Containerverkehr. Die Rechtsanwälte Dr. Marco Rogert und Tobias Ulbrich und ihr mehrsprachiges Team verfügen über umfassende Erfahrung im Transport- und Speditionsrecht und kennen die Streitfelder der großen Reedereien und der Nordrange-Häfen aus der Praxis.</p>



<p>Wir prüfen die Wirksamkeit der zugrunde liegenden Beförderungsbedingungen, klären das anwendbare Recht und setzen Ihre Einwendungen durch – außergerichtlich gegenüber Reederei und Spediteur ebenso wie vor Gericht. Über unseren Dutch Desk decken wir auch die Schnittstelle zum niederländischen Frachtrecht ab, die für Verkehre über Rotterdam und Antwerpen entscheidend ist.</p>



<p>Ob fünfstellige Standgeldforderung, weiterbelastete Spediteur-Rechnung oder festgesetzter Container im Zollhafen: Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen-zu-demurrage-und-detention"><strong>FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Demurrage und Detention</strong></h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-ed0fa9cc uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f9785a0e " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was ist der Unterschied zwischen Demurrage und Detention?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Demurrage ist das Standgeld für den vollen Container, der nach Ablauf der Freistellzeit weiterhin auf dem Terminal steht. Detention ist die Gebühr für die verspätete Rückgabe des Containers, nachdem er das Terminal verlassen hat. Demurrage betrifft also die blockierte Hafenfläche, Detention die überlange Nutzung des reedereieigenen Equipments. Die Unterscheidung ist wichtig, weil sich Abrechnung und Abwehrstrategie unterscheiden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-eef02c53 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was sind Free Days und wie werden sie berechnet?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Free Days sind die vertraglich eingeräumten freien Tage, in denen weder Demurrage noch Detention anfallen. Erst nach deren Ablauf beginnt die Berechnung, häufig mit gestaffelt steigenden Tagessätzen. Die Anzahl der freien Tage hängt von Reederei, Hafen, Containerart und Vertrag ab und wird regelmäßig angepasst. Maßgeblich ist immer der aktuelle Tarif der jeweiligen Reederei.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-7b6999cf " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Sind Demurrage-Forderungen der Reederei immer wirksam?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nein. Die Forderungen beruhen auf den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reederei, die – soweit deutsches Recht anwendbar ist – der Inhaltskontrolle nach §§ 305 ff. BGB unterliegen. Pauschalierte oder intransparente Klauseln können unwirksam sein. Ob das im Einzelfall greift, hängt vom anwendbaren Recht und der konkreten Klausel ab und sollte anwaltlich geprüft werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-a5f0bb69 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Muss ich Demurrage zahlen, wenn der Zoll meinen Container festsetzt?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nicht zwingend in voller Höhe. Bei einer Zollbeschau läuft die Demurrage-Uhr oft weiter, obwohl Sie den Container nicht abholen dürfen. Entscheidend ist die vertragliche Risikoverteilung zwischen Verlader, Spediteur und Reederei. Lassen Sie prüfen, wer die Verzögerung zu tragen hat, bevor Sie die Forderung ausgleichen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-28b6f38a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wer haftet bei Demurrage durch Terminalstau oder Streik?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Verzögerungen durch Terminalstaus oder Streiks liegen regelmäßig nicht im Verantwortungsbereich des Empfängers. Solche höhere-Gewalt-nahen Umstände sind ein wichtiges Verteidigungsargument gegen die Forderung. Voraussetzung ist eine lückenlose Dokumentation der Ursache mit Daten und Nachweisen. Damit lässt sich die Forderung häufig reduzieren oder abwehren.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-922e0bf1 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann mein Spediteur mir Demurrage einfach weiterberechnen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Eine pauschale Weiterbelastung ohne Nachweis müssen Sie nicht akzeptieren. Sie können dieselben Einwendungen erheben, die auch gegenüber der Reederei bestehen, und Regress nehmen, wenn der Spediteur die Verzögerung mitverursacht hat. Maßgeblich ist die konkrete vertragliche Vereinbarung. Prüfen Sie die Rechnung, bevor Sie zahlen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-910f255b " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wie hoch können Demurrage- und Detention-Forderungen werden?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die Tagessätze steigen typischerweise gestaffelt an, sodass sich Forderungen über mehrere Wochen schnell auf fünfstellige Beträge summieren. Da die Sätze nach Fahrtgebiet, Hafen und Containerart variieren, gibt es keinen einheitlichen Betrag. Gerade bei hohen Forderungen lohnt sich die Prüfung, ob die berechneten Tage und Sätze überhaupt korrekt und die Klauseln wirksam sind.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-44975cc3 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Welche Fristen muss ich bei Standgeldforderungen beachten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Transportrechtliche Ansprüche unterliegen kurzen Verjährungsfristen, die je nach Rechtsgrundlage variieren. Wird eine Frist versäumt, kann ein berechtigter Einwand wertlos werden oder ein eigener Anspruch verloren gehen. Deshalb sollten Sie eine Forderung nicht liegen lassen, sondern frühzeitig handeln. Eine anwaltliche Fristprüfung schafft hier schnell Klarheit.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-7ab03cea " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Welche Rolle spielt das anwendbare Recht bei Reederei-Forderungen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Eine entscheidende. Viele Beförderungsbedingungen verweisen auf ausländisches Recht oder einen ausländischen Gerichtsstand. Davon hängt ab, ob etwa die deutsche AGB-Kontrolle überhaupt greift. Die Klärung des anwendbaren Rechts ist daher oft der erste und wichtigste Schritt jeder Verteidigung.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4fcea666 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wann sollte ich bei Demurrage und Detention einen Anwalt einschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Am besten, sobald eine Forderung eingeht oder absehbar wird – nicht erst, wenn ein Mahn- oder Klageverfahren droht. Je früher die Wirksamkeit der Klausel, das anwendbare Recht und die Ursache der Verzögerung geprüft werden, desto stärker ist Ihre Position. Prüfen Sie, ob eine bestehende Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt; im B2B-Bereich greift häufig eine Firmen- oder Spezialrechtsschutzpolice. Rogert &amp; Ulbrich bewertet Ihren Fall und übernimmt die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/demurrage-und-detention/">Demurrage und Detention im Containertransport – der vollständige Ratgeber für Importeure und Spediteure</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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