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	<description>Verbraucheranwälte</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Mar 2026 11:19:36 +0000</lastBuildDate>
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	<title>R&amp;U</title>
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	<item>
		<title>Impfschäden nach Corona-Impfung: Besonders schadensträchtige Chargennummern</title>
		<link>https://ru.law/schadenstraechtige-chargennummern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ommatic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 11:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[BioNTech]]></category>
		<category><![CDATA[Charge]]></category>
		<category><![CDATA[chargenabhänige Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Moderna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt zahllose Berichte über Impfschäden nach der Covid-19-Impfung. Besonders auffällig ist dabei, dass die verwendeten Chargen die gemeldeten Schäden und Verdachtsfälle nicht gleichmäßig verursacht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt zahllose Berichte über Impfschäden nach der Covid-19-Impfung. Besonders auffällig ist dabei, dass die verwendeten Chargen die gemeldeten Schäden und Verdachtsfälle nicht gleichmäßig verursacht haben – einige Chargen stechen deutlich hervor. Bestimmte Chargennummern stehen im besonderen Fokus, da sie gehäuft mit unerwünschten Nebenwirkungen und anerkannten Impfschäden in Verbindung gebracht werden.</p>



<p><strong>Impfschäden nach der Moderna-Impfung</strong></p>



<p>Die folgenden Chargennummern der Moderna-Impfung sind mit anerkannten Impfschäden assoziiert:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>1. Impfung</strong></td><td><strong>2. Impfung</strong></td><td><strong>3. Impfung</strong></td></tr><tr><td>3003603<br>3001944<br>3004951<br>3001945<br>042G21A</td><td>3003183<br>3002620<br>214008<br>000114A<br>000087A</td><td>3004951<br>3004954<br>042G21A<br>000114A<br>092F21A</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Impfschäden nach der BioNTech-Impfung</strong></p>



<p>Auch bei den BioNTech-Impfungen wurden Chargennummern identifiziert, die gehäuft mit Impfschäden in Verbindung stehen:<em></em><em></em><em></em></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>1. Impfung</strong></td><td><strong>2. Impfung</strong></td><td><strong>3. Impfung</strong></td></tr><tr><td>EX8679<br>FE6975<br>EX3599<br>EW8904<br>FD7958</td><td>FE6975<br>FD7958<br>FD9234<br>1D020A<br>FC3095</td><td>1F1022A<br>1F1027A<br>1F1021A<br>1F1024A<br>ACB4447</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Finden Sie Ihre Chargennummer in einer der obigen Listen – oder leiden Sie nach einer Covid-19-Impfung unter gesundheitlichen Beschwerden, die bislang ungeklärt geblieben sind? Dann sollten Sie Ihre Ansprüche rechtlich prüfen lassen. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf – wir helfen Ihnen, Klarheit zu gewinnen und Ihre Rechte durchzusetzen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PEI bestätigte erst Ende 2024 heimlich chargenabhängige Impfschäden und verstößt gegen Aufsichtspflichten</title>
		<link>https://ru.law/chargenabhaengige-impfschaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ommatic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 11:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Charge]]></category>
		<category><![CDATA[chargenabhänige Impfschäden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sensationelle Enthüllung: PEI stellt am 28.11.2024 heimlich die Daten der Verdachtsmeldungen online und bestätigt damit entgegen seiner bisherigen Aussagen chargenabhängige Schäden Am 28. November 2024 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/chargenabhaengige-impfschaeden/">PEI bestätigte erst Ende 2024 heimlich chargenabhängige Impfschäden und verstößt gegen Aufsichtspflichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sensationelle Enthüllung: PEI stellt am 28.11.2024 heimlich die Daten der Verdachtsmeldungen online und bestätigt damit entgegen seiner bisherigen Aussagen chargenabhängige Schäden</strong></p>



<p>Am 28. November 2024 veröffentlichte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) überraschend die Excel-Liste sämtlicher Verdachtsmeldungen, die bislang unter Verschluss gehalten wurde. Dies stellt eine direkte Bestätigung der bislang widerlegten Theorie dar, dass es eine signifikante chargenabhängige Schadensträchtigkeit bei den Impfstoffen gibt. Das PEI hatte der Öffentlichkeit und der Presse gegenüber immer wieder behauptet, dass in Deutschland keine derartigen Unterschiede erkennbar seien, während benachbarte Länder wie Dänemark, die Niederlande, Spanien und Tschechien genau das Gegenteil festgestellt und bestätigt hatten.</p>



<p>Erst mit der Veröffentlichung der Daten am 28. November 2024 offenbart sich, dass das PEI über die chargenabhängigen Schäden bereits seit längerer Zeit informiert war und diese Erkenntnisse geheim hielt. In den veröffentlichten Daten zeigt sich eindeutig, dass auch die von der Kanzlei Rogert &amp; Ulbricht ermittelten 149 schadensträchtigen Chargen vollständig mit den von PEI aufgeführten Schadensmeldungen übereinstimmen. Diese Chargen wurden insgesamt 235 Mal gemeldet, jedoch waren es nur 145 Chargen, die eine signifikante Anzahl an Verdachtsmeldungen (über 40) aufwiesen.</p>



<p>Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbricht hatte bereits zuvor, und damit weit vor dem PEI, die Top 10 der schadensträchtigsten Chargen von Comirnaty korrekt ermittelt. Das PEI wusste von diesen Erkenntnissen und unterstützte die Kanzlei nicht in ihren Bemühungen, die Öffentlichkeit aufzuklären, obwohl es die Aufgabe des PEI war, eine ordnungsgemäße Arzneimittelaufsicht zu gewährleisten und die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren.</p>



<p>Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich veröffentlichte damals die Top 10 der schadensträchtigsten Chargen bis auf die Charge ER9480 korrekt, wobei die folgenden Chargen betroffen waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EX8679 (1. Impfung, Platz 1)</li>



<li>FD7958 (1. Impfung, Platz 4 und 2. Impfung, Platz 2)</li>



<li>FC3095 (1. Impfung, Platz 8 und 2. Impfung, Platz 4)</li>



<li>EX3510 (1. Impfung, Platz 7 und 2. Impfung, Platz 23)</li>



<li>FE6975 (1. Impfung, Platz 2 und 2. Impfung, Platz 1)</li>



<li>EW8904 (1. Impfung, Platz 4 und 2. Impfung, Platz 39)</li>



<li>ER9480 (1. Impfung, Platz 28 und 2. Impfung, Platz 33)</li>



<li>ET3045 (1. Impfung, Platz 9 und 2. Impfung, Platz 49)</li>



<li>FD9234 (1. Impfung, Platz 6 und 2. Impfung, Platz 3)</li>



<li>EX3599 (1. Impfung, Platz 3 und 2. Impfung, Platz 42)</li>
</ul>



<p>Obwohl das Paul-Ehrlich-Institut die Richtigkeit dieser Daten kannte, unterstützte es die Kanzlei in ihrem Aufklärungsbemühen nicht. Es oblag jedoch dem PEI, die Arzneimittelaufsicht zu führen und die Öffentlichkeit zeitnah zu informieren.</p>



<p>Nun hat das PEI die Rohdaten der Sicherheitsberichte von Dezember 2020 bis Dezember 2023 öffentlich zugänglich gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-chargenvergleich-pei-meldungen-vs-rogert-amp-ulbrich">Chargenvergleich: PEI-Meldungen vs. Rogert &amp; Ulbrich</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Charge</strong></td><td><strong>PEI – Anzahl Meldungen</strong></td><td><strong>Rogert &amp; Ulbrich</strong></td></tr><tr><td>EX8679</td><td>10.579</td><td>81</td></tr><tr><td>FD7958</td><td>9.760</td><td>105</td></tr><tr><td>FC3095</td><td>9.388</td><td>64</td></tr><tr><td>EX3510</td><td>8.866</td><td>44</td></tr><tr><td>FE6975</td><td>7.820</td><td>117</td></tr><tr><td>EW8904</td><td>47.817</td><td>53</td></tr><tr><td>ER9480</td><td>7.801</td><td>17</td></tr><tr><td>ET3045</td><td>7.251</td><td>31</td></tr><tr><td>FD9234</td><td>7.170</td><td>72</td></tr><tr><td>EX3599</td><td>6.765</td><td>61</td></tr><tr><td>EX8680</td><td>5.826</td><td>30</td></tr><tr><td>EM0477</td><td>4.864</td><td>2</td></tr><tr><td>FC1440</td><td>4.754</td><td>24</td></tr><tr><td>FF0900</td><td>4.474</td><td>44</td></tr><tr><td>EX7823</td><td>4.450</td><td>24</td></tr><tr><td>FE7011</td><td>4.270</td><td>35</td></tr><tr><td>1F1024A</td><td>4.181</td><td>38</td></tr><tr><td>FA5833</td><td>4.164</td><td>18</td></tr><tr><td>ER7812</td><td>4.090</td><td>15</td></tr><tr><td>1F1023A</td><td>4.036</td><td>14</td></tr><tr><td>1F1027A</td><td>3.902</td><td>46</td></tr><tr><td>EK9788</td><td>3.733</td><td>5</td></tr><tr><td>FE8405</td><td>3.576</td><td>22</td></tr><tr><td>1F1021A</td><td>3.567</td><td>41</td></tr><tr><td>1D020A</td><td>3.316</td><td>44</td></tr><tr><td>EY2172</td><td>3.172</td><td>17</td></tr><tr><td>ET3674</td><td>2.886</td><td>5</td></tr><tr><td>EJ6796</td><td>2.799</td><td>13</td></tr><tr><td>1F1010A</td><td>2.759</td><td>15</td></tr><tr><td>ACB9148</td><td>2.759</td><td>7</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fragen-der-kanzlei-an-das-paul-ehrlich-institut">Fragen der Kanzlei an das Paul-Ehrlich-Institut</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Warum hat das PEI die Öffentlichkeit über die erheblichen Unterschiede in der Schadensträchtigkeit der Chargen getäuscht?</li>



<li>Was war die Ursache für die extreme Schadensträchtigkeit der zehn problematischsten Chargen? Warum wurde dies nicht untersucht?</li>



<li>Wer war für die Chargenprüfung verantwortlich und warum wurden die Mängel dieser Chargen bei der Prüfung des PEI nicht erkannt?</li>



<li>Wer führte die Tests der Chargen auf Plasmide durch?</li>



<li>Wer war verantwortlich für die Überprüfung der Chargen auf Endotoxine?</li>



<li>Wer überprüfte die Chargen auf SV40 Enhancer/Promotor und SV40 ori?</li>



<li>Warum wurde kein Echtzeit-Monitoring der Chargen im Hinblick auf die Verdachtsmeldungen durchgeführt, wie es § 13 Abs. 5 Nr. 9 und 10 des IfSG vom PEI fordert?</li>



<li>Warum wurde die Bevölkerung nicht vor schadensträchtigen Chargen gewarnt, und warum wurden diese Chargen nicht vom PEI zurückgerufen?</li>



<li>Wenn es über 10.000 Schadensmeldungen für EX8679 gibt, warum gab es dann keinen Alarm beim PEI?</li>



<li>Wie reagierte das Paul-Ehrlich-Institut auf die verheerenden Ergebnisse des Herstellers BioNTech?</li>



<li>Warum hat die Fachaufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) nicht eingegriffen?</li>



<li>Wurde das BMG über die Missstände informiert? Hat niemand Alarm geschlagen?</li>



<li>Wurde die EU-Kommission über die sicherheitsrelevanten Aspekte informiert?</li>



<li>Warum wurde das gentechnische Produkt nicht in der Produktion und im Vertrieb gestoppt?</li>



<li>Warum erklärt das PEI ohne eigene Sequenzierungen, dass keine DNA in den Impfstoffen enthalten sei?</li>



<li>Warum gab das PEI an, dass BioNTech die Toxizität des Spike-Proteins mit huACE2-Mäusen getestet habe, obwohl BioNTech nur BALB/C-Mäuse eingesetzt hat?</li>



<li>Warum erklärte das PEI nicht öffentlich, dass Comirnaty in die OEB5-Klasse eingestuft wurde, also als hoch toxisch ab 1 Mikrogramm?</li>



<li>Warum wird die Liste in einer derart unsortierten Weise eingereicht?</li>



<li>Warum gibt es eine Diskrepanz zwischen Bearbeitungsnummer und Fallnummer?</li>



<li>Warum weichen die veröffentlichten Daten des PEI erheblich von den bisher veröffentlichten Zahlen ab?</li>



<li>Warum gibt es keine Pressekonferenz, um die wichtigsten Daten zu erläutern?</li>



<li>Warum hat das PEI nicht die Anzahl der in Deutschland vertriebenen Vials je Charge erfasst?</li>



<li>Da die gleichen Chargen auch in Österreich und der Türkei vertrieben wurden: Welche Anstrengungen unternahm das PEI, um die Daten abzugleichen?</li>



<li>Was hat das PEI unternommen, um die Ursache für die Unterschiede in der Schadenshäufigkeit zu ermitteln?</li>



<li>Wann kann die Öffentlichkeit mit einer Auswertung der kassenärztlichen Daten des PEI rechnen?</li>
</ol>



<p>Diese Fragen sind seit heute Stand März 2026 weitestgehend unbeantwortet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kryptobetrug – Geld zurückfordern: Was Betroffene jetzt wissen müssen</title>
		<link>https://ru.law/kryptobetrug-geld-zurueckfordern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krypto]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagebetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Krypto-Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Pig Butchering]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ru.law/?p=98120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Betrugsmaschen es gibt, welche rechtlichen Schritte möglich sind und warum jede Woche zählt Kryptowährungen stehen täglich in den Medien – und Betrüger nutzen dieses [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/kryptobetrug-geld-zurueckfordern/">Kryptobetrug – Geld zurückfordern: Was Betroffene jetzt wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-betrugsmaschen-es-gibt-welche-rechtlichen-schritte-moglich-sind-und-warum-jede-woche-zahlt">Welche Betrugsmaschen es gibt, welche rechtlichen Schritte möglich sind und warum jede Woche zählt</h2>



<p>Kryptowährungen stehen täglich in den Medien – und Betrüger nutzen dieses Interesse gezielt aus. Wer auf eine gefälschte Handelsplattform oder einen <a href="https://ru.law/romance-scamming-b2c/">Romance Scam </a>hereingefallen ist, glaubt oft, das Geld sei unwiederbringlich verloren. Das ist nicht in jedem Fall richtig. Ob und wie viel zurückgeholt werden kann, hängt stark vom Einzelfall ab – vor allem aber davon, wie schnell die richtigen Schritte eingeleitet werden. Rogert &amp; Ulbrich berät Betroffene von <a href="https://ru.law/kryptobetrug/hilfe-bei-kryptobetrug/">Kryptobetrug</a> und unterstützt bei der rechtlichen Durchsetzung von Rückforderungsansprüchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-kryptobetrug-rechtliche-einordnung">Was ist Kryptobetrug? Rechtliche Einordnung</h2>



<p>Kryptobetrug bezeichnet jede Form von Täuschung, bei der Kryptowährungen entweder als Lockmittel oder als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Das Spektrum reicht von gefälschten Handelsplattformen über erfundene Coins und Schneeballsysteme bis hin zu manipulierten Wallets. Einen eigenen Straftatbestand „Kryptobetrug&#8221; kennt das deutsche Recht nicht. Rechtlich handelt es sich in den meisten Fällen um klassischen Betrug nach § 263 StGB: eine bewusste Täuschung, die beim Opfer einen Irrtum erzeugt und zu einem Vermögensschaden führt. Je nach Fallkonstellation kommen außerdem Computerbetrug nach § 263a StGB, Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB oder der Vorwurf der Geldwäsche in Betracht.</p>



<p>Für Betroffene ist diese Einordnung wichtig: Sie bedeutet, dass strafrechtliche Verfolgung möglich ist – und dass zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz bestehen. Die Erfolgsaussichten hängen davon ab, wo die Täter sitzen, über welche Plattform die Zahlung abgewickelt wurde und ob regulierte Kryptobörsen in den Transaktionsweg eingebunden waren. Eine pauschale Einschätzung ist nicht möglich. Wer voreilig und ohne rechtliche Beratung handelt, riskiert, spätere Ermittlungen zu erschweren oder sich selbst zu schaden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-haufigsten-betrugsmaschen-im-uberblick">Die häufigsten Betrugsmaschen im Überblick</h2>



<p>Die Methoden der Täter sind vielfältig und professionell. Einige Maschen lassen sich in der Praxis besonders häufig beobachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://ru.law/kryptobetrug-und-pig-butchering/">Pig Butchering </a>(Romance Scam): </strong>Täter bauen über Wochen oder Monate eine emotionale Beziehung auf – über Dating-Apps, WhatsApp oder Instagram. Der Kontakt wirkt zufällig. Sobald ausreichend Vertrauen aufgebaut ist, wird das Opfer auf eine gefälschte Handelsplattform geführt. Zunächst werden kleine Gewinne angezeigt und sogar erste Auszahlungen ermöglicht. Dann steigt der Druck zu immer größeren Einzahlungen – bis das gesamte Kapital verloren ist.</li>



<li><strong>Fake-Investmentplattformen: </strong>Professionell gestaltete Websites mit echten SSL-Zertifikaten, gefälschten Regulierungsangaben und täuschend echten Dashboards simulieren seriöse Krypto-Broker. Das eingezahlte Geld fließt direkt zu den Tätern. Sobald eine Auszahlung beantragt wird, werden plötzlich „Steuern&#8221;, „Compliance-Gebühren&#8221; oder „Freischaltbeträge&#8221; gefordert – ein klassischer Advance-Fee-Betrug. Wer zahlt, verliert mehr.</li>



<li><strong>Pump &amp; Dump: </strong>Organisatoren erwerben einen wertlosen Token, treiben den Kurs durch koordinierte Werbekampagnen auf <a href="https://ru.law/krypto-betrug-auf-telegram-verluste-durch-fake-plattformen/">Telegram</a>, X oder YouTube künstlich nach oben und verkaufen dann schlagartig. Der Kurs kollabiert, ahnungslose Anleger bleiben auf wertlosen Token sitzen.</li>



<li><strong>Rug Pull: </strong>Entwickler eines scheinbar innovativen DeFi- oder NFT-Projekts ziehen plötzlich die gesamte Liquidität aus dem Smart Contract ab oder nutzen versteckte Adminrechte. Das Projekt verschwindet über Nacht, Social-Media-Kanäle werden gelöscht.</li>



<li><strong>Phishing und Fake-Wallets: </strong>Gefälschte E-Mails, SMS oder Websites imitieren bekannte Plattformen wie Coinbase, Binance oder MetaMask. Opfer werden zur Eingabe von Zugangsdaten oder ihrer Seed Phrase verleitet. Die Wallet wird in Sekunden leergeräumt.</li>



<li><strong>Impersonation und Promi-Betrug: </strong>Täter erstellen täuschend echte Kopien von Social-Media-Profilen bekannter Persönlichkeiten und versprechen Renditen oder Rückzahlungen im Tausch gegen Kryptotransfers. Auch Behörden wie die BaFin werden imitiert – etwa durch gefälschte Schreiben, die Druck erzeugen sollen.</li>
</ul>



<p>Allen Maschen ist gemein: Die Täter arbeiten professionell, operieren international und setzen Geldwäschestrukturen ein, um den Geldfluss zu verschleiern. Wer Druck verspürt, mehr einzuzahlen, oder eine „Gebühr&#8221; zur Freischaltung einer Auszahlung zahlen soll, sollte jede weitere Transaktion sofort einstellen und den Kontakt abbrechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sofortmassnahmen-was-nach-einem-betrugsfall-entscheidend-ist">Sofortmaßnahmen: Was nach einem Betrugsfall entscheidend ist</h2>



<p>Die ersten Stunden und Tage nach einem Kryptobetrug sind für die spätere Rechtsverfolgung oft ausschlaggebend. Je früher gehandelt wird, desto größer ist die Chance, den Geldfluss noch nachverfolgen zu können.</p>



<p><strong>Was unmittelbar getan werden sollte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine weiteren Zahlungen – egal unter welchem Vorwand. Auch wenn Druck gemacht wird oder Konsequenzen angedroht werden: Jede weitere Überweisung ist verloren.</li>



<li>Kontakt abbrechen – alle Kommunikationskanäle zu den Tätern sofort kappen.</li>



<li>Beweise sichern – Screenshots von Chats, der Plattform, des Kontostands und aller Transaktionen erstellen. Alle Kontaktdaten festhalten: Telefonnummern, E-Mail-Adressen, verwendete Namen, <a href="https://ru.law/bank-und-kapitalmarktrecht/krypto-betrug-ueber-anydesk/">AnyDesk- oder TeamViewer-IDs</a>.</li>



<li>Blockchain-Daten notieren – die Wallet-Adresse(n), an die Krypto überwiesen wurde, sowie die Transaktions-IDs. Diese Angaben sind für eine forensische Nachverfolgung unverzichtbar.</li>



<li>Auf weitere Kontaktversuche vorbereitet sein – viele Betroffene werden nach dem ersten Betrug erneut angesprochen, angeblich von „Ermittlern&#8221;, „Rückholspezialisten&#8221; oder „Recovery-Firmen&#8221;. Dabei handelt es sich fast immer um den nächsten Betrugsversuch.</li>
</ul>



<p>Sichern Sie alle Belege, bevor Sie weitere Schritte einleiten. Was einmal gelöscht ist, lässt sich in der Regel nicht mehr vollständig rekonstruieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strafanzeige-und-blockchain-forensik-warum-beides-zusammengehort">Strafanzeige und Blockchain-Forensik – warum beides zusammengehört</h2>



<p>Eine Strafanzeige zu erstatten ist sinnvoll – aber alleine reicht sie selten aus. Wer ohne anwaltliche Begleitung zur Polizei geht, erlebt häufig: Die Behörden sind überlastet, eigene Blockchain-Forensik-Kapazitäten sind begrenzt. Ohne forensisch aufbereiteten Transaktionsnachweis dauert es oft Monate oder Jahre, bis Ermittler den Geldfluss tatsächlich verfolgen können. Bis dahin sind Wallets längst leergeräumt und Täter verschwunden.</p>



<p>Blockchain-Forensik schließt diese Lücke. Kryptowährungen sind nicht anonym – sie sind pseudonymisiert. Jede Transaktion ist dauerhaft und öffentlich in der Blockchain gespeichert. Spezialisierte Forensiker können den Geldfluss lückenlos nachverfolgen: von der ursprünglichen Einzahlung des Opfers über Zwischen-Wallets bis hin zu zentralen Börsen wie Binance, Kraken oder OKX. Das Ergebnis ist ein detaillierter forensischer Report mit grafischer Darstellung des gesamten Geldflusses. Dieser Report ermöglicht es Strafverfolgungsbehörden, zügig zu handeln – Wallets zu sperren und Vermögenswerte einzufrieren – ohne erst selbst monatelang analysieren zu müssen.</p>



<p>Daneben gibt es weitere Gründe, eine Strafanzeige zu erstatten: Nur wer offiziell als Geschädigter erfasst ist, kann von eventuellen Rückführungen beschlagnahmter Gelder profitieren. Wurden eigene Kontodaten für illegale Transaktionen missbraucht, schützt eine frühzeitige Anzeige davor, selbst unter Geldwäscheverdacht zu geraten. Außerdem können entstandene Schäden unter Umständen steuerlich geltend gemacht werden.</p>



<p>Unsere Kanzlei erstattet auf Basis forensischer Reports professionell ausgearbeitete Strafanzeigen und koordiniert die Kommunikation mit Strafverfolgungsbehörden.</p>



<div class="wp-block-uagb-advanced-heading uagb-block-992d96df"><h2 class="uagb-heading-text">Zivilrechtliche Ansprüche: Rückforderung und Schadensersatz</h2></div>



<p>Neben dem Strafrecht eröffnet das Zivilrecht weitere Möglichkeiten. Gegen die Täter selbst bestehen in der Regel Ansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB sowie aus § 826 BGB (vorsätzliche sittenwidrige Schädigung). Das praktische Problem ist bekannt: Die Täter sind oft nicht greifbar, sitzen im Ausland oder agieren anonym hinter Scheinfirmen.</p>



<p><strong>Deshalb richtet sich der Blick zunehmend auf weitere Beteiligte im Transaktionsweg:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kryptobörsen: </strong>Wenn Gelder über regulierte Exchanges transferiert wurden, bestehen Auskunftsansprüche. In bestimmten Fällen können Einfrierungsanträge gestellt werden. Börsen reagieren auf direkte Anfragen von Privatpersonen häufig nicht – auf anwaltliche Schreiben hingegen schon.</li>



<li><strong>Banken und Zahlungsdienstleister: </strong>Wurden Einzahlungen über klassische Banküberweisungen oder Zahlungsdienstleister wie PayPal abgewickelt, ist zu prüfen, ob diese ihre aufsichtsrechtlichen Sorgfaltspflichten verletzt haben. In bestimmten Konstellationen kommen Schadensersatzansprüche in Betracht.</li>



<li><strong>Kreditinstitute: </strong>In einzelnen Fällen haben Gerichte Banken zur Haftung herangezogen, wenn erkennbar betrügerische Transaktionen nicht rechtzeitig unterbunden wurden.</li>
</ul>



<p>Eine pauschale Erfolgsaussage ist nicht seriös und nicht möglich. Die Chancen hängen von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab: Höhe des Schadens, genutzter Zahlungsweg, Domizil der handelnden Plattform, Reaktionszeit nach dem Betrug. Entscheidend ist eine frühzeitige, koordinierte Vorgehensweise: Forensik, Strafanzeige und zivilrechtliche Schritte greifen ineinander. Mit jeder Woche, die vergeht, wird die Spur kälter.</p>



<p>Rogert &amp; Ulbrich prüft alle zivilrechtlichen Ansprüche im Einzelfall – gegen Täter, Börsen, Zahlungsdienstleister und Kreditinstitute.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-lohnt-sich-ein-anwalt-bei-kryptobetrug">Wann lohnt sich ein Anwalt bei Kryptobetrug?</h2>



<p>Bei Kryptobetrug ist anwaltliche Unterstützung in nahezu allen Fällen sinnvoll. Die Komplexität des Themas liegt in der Schnittmenge aus Strafrecht, Zivilrecht, internationalen Zuständigkeiten und Blockchain-Technologie. Wer alleine vorgeht, riskiert Beweise zu zerstören, Fristen zu versäumen oder sich selbst strafrechtlich zu exponieren – etwa wenn die eigenen Kontodaten für verdächtige Transaktionen verwendet wurden.</p>



<p>Anwaltliche Begleitung ist besonders wichtig, wenn ein Schaden ab mehreren tausend Euro entstanden ist, Kryptobörsen oder Zahlungsdienstleister in den Transaktionsweg eingebunden waren, der eigene Name oder die eigenen Kontodaten für verdächtige Überweisungen genutzt wurden, oder eine Strafanzeige koordiniert mit forensischen Maßnahmen erstattet werden soll.</p>



<p>Prüfen Sie, ob eine Rechtsschutzversicherung die anwaltlichen Kosten übernimmt. Viele Policen decken Verfahren im Bereich Cybercrime oder <a href="https://ru.law/bank-und-kapitalmarktrecht/anlagenbetrug/">Kapitalanlagebetrug</a> ab – eine frühzeitige Anfrage bei Ihrem Versicherer lohnt sich in jedem Fall.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-schnell-handeln-realistisch-bleiben">Fazit: Schnell handeln, realistisch bleiben</h2>



<p>Kryptobetrug ist ein milliardenschweres, professionell organisiertes Verbrechen – aber kein rechtsfreier Raum. Täter werden zunehmend identifiziert und verfolgt. Wer schnell handelt, Beweise sichert und die richtigen Spezialisten einschaltet, hat in vielen Fällen realistische Möglichkeiten der Rückforderung – aber keine Garantien.</p>



<p>Vorsicht ist geboten gegenüber allen, die Ihnen unrealistische Versprechen machen. Wer Ihnen garantierte Rückzahlungschancen verspricht oder nur gegen ein Erfolgshonorar vorgeht, das er heimlich mit zweifelhaften Methoden eintreibt, betrügt Sie ein zweites Mal. Seriöse Rechtsberatung arbeitet transparent und ohne Erfolgsversprechen.</p>



<p><strong>Wenn Sie Opfer eines Kryptobetrugs geworden sind, sollten Sie jetzt handeln.<a href="https://ru.law/kontakt/"> Nehmen Sie Kontakt auf</a> und sichern Sie Ihre Ansprüche.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen-zu-kryptobetrug">FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Kryptobetrug</h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-6dfa650a uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-dcefd27a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann ich nach einem Kryptobetrug mein Geld zurückbekommen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4ad2fbd8 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was ist Pig Butchering und wie erkenne ich es?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Pig Butchering ist eine Betrugsmasche, bei der Täter über Wochen oder Monate eine emotionale Beziehung aufbauen – häufig über Dating-Apps, WhatsApp oder LinkedIn. Der Kontakt wirkt zufällig. Sobald Vertrauen besteht, wird das Opfer zu Investitionen auf einer gefälschten Plattform überredet. Typisches Warnsignal: Die Gewinne auf dem Bildschirm wachsen, aber Auszahlungen sind plötzlich an zusätzliche Gebühren geknüpft.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4f16afe7 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Muss ich Kryptobetrug anzeigen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Eine gesetzliche Pflicht besteht nicht. Es ist aber dringend zu empfehlen. Nur wer als Geschädigter erfasst ist, kann von eventuellen Rückführungen beschlagnahmter Gelder profitieren. Außerdem schützt eine frühzeitige Anzeige davor, selbst unter Geldwäscheverdacht zu geraten, wenn die eigenen Daten für illegale Transaktionen missbraucht wurden. Mit anwaltlicher Unterstützung wird die Strafanzeige deutlich wirkungsvoller.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-aa348dfe " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was ist Blockchain-Forensik und wozu dient sie?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Blockchain-Forensik bezeichnet die systematische Nachverfolgung von Kryptotransaktionen. Da jede Transaktion dauerhaft und öffentlich in der Blockchain gespeichert ist, können spezialisierte Analysten den Geldfluss rekonstruieren – von der ursprünglichen Einzahlung über Zwischen-Wallets bis zu zentralen Börsen. Das Ergebnis ist ein forensischer Report, mit dem Behörden gezielt handeln können: Wallets sperren, Vermögenswerte einfrieren.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f48479bd " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Kann ich auch gegen die Bank oder den Zahlungsdienstleister vorgehen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>In bestimmten Fällen ja. Wenn Einzahlungen über klassische Bankwege oder Zahlungsdienstleister abgewickelt wurden, ist zu prüfen, ob diese ihre Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz oder dem Zahlungsdienstleisterrecht verletzt haben. Einzelne Gerichte haben Kreditinstitute zur Haftung herangezogen, wenn erkennbar betrügerische Transaktionen nicht unterbunden wurden. Der Einzelfall entscheidet.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4ec96202 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wie erkenne ich, ob eine Krypto-Investmentplattform seriös ist?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Prüfen Sie zunächst die BaFin-Warndatenbank unter bafin.de – dort sind bekannte Betrugsfälle und nicht autorisierte Plattformen gelistet. Seriöse Anbieter, die in Deutschland tätig sind, benötigen eine BaFin-Zulassung. Fehlt ein Impressum, gibt es keine nachprüfbare Regulierungsangabe oder werden Renditeversprechen gemacht, sind das klare Warnsignale.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-fe8575c3 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was sollte ich tun, wenn ich nach dem Betrug von angeblichen Ermittlern kontaktiert werde?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Vorsicht: Das ist in der Regel der nächste Betrugsversuch. Betrüger kontaktieren Opfer häufig als angebliche Strafverfolgungsbehörde, Forensikfirma oder Recovery-Spezialist, um erneut Geld zu fordern. Legitime Behörden fordern keine Vorabzahlungen. Brechen Sie den Kontakt ab und wenden Sie sich an einen Anwalt, bevor Sie auf derartige Anfragen reagieren.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f9cdae0b " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Kann ich den Schaden aus einem Kryptobetrug steuerlich geltend machen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich. Verluste aus einem Betrug können steuerlich als außergewöhnliche Belastung oder im Rahmen der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden. Voraussetzung ist in der Regel eine Strafanzeige als Nachweis. Lassen Sie sich hierzu steuerrechtlich und anwaltlich beraten – die Voraussetzungen sind einzelfallabhängig.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-e4fad5ae " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Welche Rolle spielt die BaFin bei Kryptobetrug?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist für die Regulierung und Aufsicht von Finanzdienstleistern in Deutschland zuständig. Sie führt eine öffentliche Warndatenbank mit nicht autorisierten Anbietern und kann gegen illegale Plattformen einschreiten. Eine Strafanzeige bei der BaFin ergänzt – ersetzt aber nicht – die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-0d99f5c3 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>So früh wie möglich – idealerweise bevor Sie eigenständig Schritte unternehmen. Ein Anwalt sichert Beweise, koordiniert forensische und strafrechtliche Maßnahmen und verhindert Fehler, die spätere Rückforderungen erschweren könnten. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt: Viele Policen decken Verfahren bei Cybercrime oder Kapitalanlagebetrug ab – fragen Sie frühzeitig nach.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/kryptobetrug-geld-zurueckfordern/">Kryptobetrug – Geld zurückfordern: Was Betroffene jetzt wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auskunftsanspruch – Wie Impfgeschädigte an die Daten des Herstellers kommen</title>
		<link>https://ru.law/auskunftsanspruch-nach-%c2%a7-84a-amg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Impfschaden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ru.law/?p=98117</guid>

					<description><![CDATA[<p>Voraussetzungen, Umfang und Bedeutung des Auskunftsanspruchs nach dem BGH-Urteil 2026 Wer nach einer Impfung dauerhaft krank wird, steht vor einem grundlegenden Problem: Die entscheidenden Informationen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/auskunftsanspruch-nach-%c2%a7-84a-amg/">Auskunftsanspruch – Wie Impfgeschädigte an die Daten des Herstellers kommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>Voraussetzungen, Umfang und Bedeutung des Auskunftsanspruchs nach dem BGH-Urteil 2026</strong></strong></p>



<p>Wer nach einer Impfung dauerhaft krank wird, steht vor einem grundlegenden Problem: Die entscheidenden Informationen – welche Nebenwirkungen dem Hersteller bekannt waren, wie viele Verdächtsfälle gemeldet wurden, wie das Risiko-Nutzen-Verhältnis des Impfstoffs bewertet wurde – liegen nicht beim Betroffenen. Sie liegen beim Hersteller. Das Arzneimittelgesetz gibt Betroffenen in dieser Situation ein rechtliches Werkzeug an die Hand: den Auskunftsanspruch nach § 84a AMG.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-84a-amg-uberhaupt">Was ist § 84a AMG überhaupt?</h2>



<p>Das Arzneimittelgesetz (AMG) enthält in §&nbsp;84 eine spezifische Haftungsregel für pharmazeutische Unternehmer. Wer durch ein Arzneimittel geschädigt wird, kann unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz verlangen. Als Hilfsnorm dazu dient §&nbsp;84a AMG: Dieser Auskunftsanspruch soll Betroffenen die Informationen verschaffen, die sie benötigen, um einen Schadensersatzanspruch nach §&nbsp;84 AMG überhaupt sachlich begründen zu können.</p>



<p>Der Hintergrund ist einfach: Die Beweislast für einen Arzneimittelschaden trägt in weiten Teilen der Geschädigte. Dieser hat aber in der Regel keinen Zugang zu den Produktdaten, Studienergebnissen und internen Meldesystemen des Herstellers. §&nbsp;84a AMG soll dieses strukturelle Informationsgefälle teilweise ausgleichen.</p>



<p>Wenn Sie wissen möchten, ob §&nbsp;84a AMG in Ihrem Fall relevant sein könnte, sprechen Sie Rogert&nbsp;&amp;&nbsp;Ulbrich an.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wer-kann-auskunft-verlangen">Wer kann Auskunft verlangen?</h2>



<p>Anspruchsberechtigt ist, wer darlegen kann, dass Tatsachen vorliegen, die die Annahme begründen, dass ein Arzneimittel den eingetretenen Schaden verursacht hat. Dabei ist kein Vollbeweis erforderlich. Es genügt, wenn ein Zusammenhang plausibel erscheint.</p>



<p>Der BGH hat in seinem Urteil vom 9.&nbsp;März 2026 klargestellt, was Plausibilität in diesem Zusammenhang bedeutet: Sie setzt nicht voraus, dass die Kausalität des Arzneimittels für den Schaden überwiegend wahrscheinlich ist. Plausibilität kann auch dann vorliegen, wenn mehr Gründe gegen als für das Arzneimittel als Schadensursache sprechen. Für die Plausibilitätsfrage können insbesondere folgende Umstände relevant sein: der enge zeitliche Zusammenhang zwischen Impfung und Schadenseintritt, ein bereits behördlich anerkannter Impfschaden sowie fachärztliche Einschätzungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-umfasst-die-auskunft">Was umfasst die Auskunft?</h2>



<p>§&nbsp;84a Abs.&nbsp;1 AMG bestimmt den Gegenstand der Auskunft: Der Anspruch richtet sich auf dem pharmazeutischen Unternehmer bekannte Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie ihm bekannt gewordene Verdächtsfälle. Darüber hinaus erstreckt er sich auf sämtliche weitere Erkenntnisse, die für die Bewertung der Vertretbarkeit schädlicher Wirkungen von Bedeutung sein können.</p>



<p>Das Oberlandesgericht Koblenz hatte den Anspruch in einem früheren Verfahren auf Informationen beschränkt, die sich auf das konkrete Krankheitsbild des Geschädigten beziehen. Diese Einschränkung hat der BGH ausdrücklich zurückgewiesen: Der Anspruch ist umfassend. Für die Bewertung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses eines Impfstoffs müssen alle bekannten Nebenwirkungen berücksichtigt werden, nicht nur die Symptomatik der einzelnen klagenden Person.</p>



<p>In der Praxis bedeutet das: Betroffene können unter Umständen verlangen, dass der Hersteller über das gesamte Spektrum gemeldeter Verdächtsfälle informiert, darunter auch Thrombosen, Herzmuskelentzündungen oder Nervenbeschwerden, die in anderen Betroffenenfällen dokumentiert wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-hurde-plausibilitat-statt-wahrscheinlichkeit">Die Hürde: Plausibilität statt Wahrscheinlichkeit</h2>



<p>Die vom BGH geschaffene Unterscheidung zwischen Plausibilität und Wahrscheinlichkeit ist das Kernstück des Urteils. In der Praxis hatte die Anforderung der überwiegenden Wahrscheinlichkeit viele Betroffene faktisch ausgeschlossen: Wer die internen Herstellerdaten nicht kennt, kann selten beweisen, dass die Impfung überwiegend wahrscheinlich Ursache seines Schadens war. Das führte zu einem paradoxen Ergebnis – man brauchte die Auskunft, um den Anspruch auf Auskunft zu begründen.</p>



<p>Der BGH hat diese Zirkularität aufgebröselt: Für die Auskunft reicht Plausibilität. Für den Schadensersatz sind dann – auf Basis der erlangten Informationen – weitere Anforderungen zu erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-hersteller-die-auskunft-nicht-freiwillig-erteilen">Warum Hersteller die Auskunft nicht freiwillig erteilen</h2>



<p>Auch wenn der Auskunftsanspruch nach §&nbsp;84a AMG gesetzlich verankert ist, sollte man nicht erwarten, dass pharmazeutische Unternehmer diese Informationen ohne weiteres herausgeben. Die betroffenen Unternehmen verfügen über erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Interessen daran, interne Daten nicht offenzulegen. Erfahrungsgemäß ist eine rechtliche Durchsetzung des Anspruchs erforderlich.</p>



<p>§&nbsp;84a AMG sieht in Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 einen Ausnahmetatbestand vor: Ein Auskunftsanspruch besteht nicht, soweit Angaben auf gesetzlicher Grundlage geheim zu halten sind oder die Geheimhaltung einem überwiegenden Interesse des pharmazeutischen Unternehmers oder eines Dritten entspricht. Diese Ausnahmeklausel gibt Herstellern einen Argumentationsspielraum. Ob die Berufung darauf im Einzelfall berechtigt ist, muss im Streitfall gerichtlich geklärt werden.</p>



<p>Wenn Sie der Ansicht sind, dass ein Auskunftsanspruch in Ihrem Fall in Frage kommt, sollten Sie nicht auf eine freiwillige Herausgabe vertrauen. Nehmen Sie Kontakt auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-lohnt-sich-ein-anwalt">Wann lohnt sich ein Anwalt?</h2>



<p>Der Auskunftsanspruch nach § 84a AMG ist ein technisch anspruchsvoller Ansatz, der präzise rechtliche Kenntnisse voraussetzt. Die Formulierung des Auskunftsbegehrens, die Argumentation zur Plausibilität und die gerichtliche Durchsetzung sind nicht ohne Weiteres ohne anwaltliche Unterstützung zu bewältigen. Gleichzeitig sollten Sie beachten, dass Verjährungsfristen laufen können. Sind Sie rechtsschutzversichert, sollten Sie vor der Mandatierung prüfen, ob die Versicherung die Kosten übernimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p>§&nbsp;84a AMG gibt Impfgeschädigten ein wichtiges Recht: den Zugang zu den Informationen, die beim Hersteller liegen und die für eine sachgerechte Einschätzung der eigenen Lage unabdingbar sind. Das BGH-Urteil vom 9.&nbsp;März 2026 hat dieses Recht erheblich gestärkt. Es bleibt aber bei einer Prüfung des Einzelfalls: Der Auskunftsanspruch ist kein automatischer Weg zu Schadensersatz, sondern ein notwendiger erster Schritt, um die eigene Situation überhaupt transparent zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/auskunftsanspruch-nach-%c2%a7-84a-amg/">Auskunftsanspruch – Wie Impfgeschädigte an die Daten des Herstellers kommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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		<title>BGH-Urteil zu Corona-Impfschäden – Was das für Betroffene bedeutet</title>
		<link>https://ru.law/bgh-urteil-zu-corona-impfschaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Impfschaden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ru.law/?p=98110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das wichtigste Gericht Deutschlands hat entschieden: Wer nach einer Corona-Impfung krank wurde, hat jetzt ein stärkeres Recht auf Auskunft. Nach einer Corona-Impfung plötzlich krank werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/bgh-urteil-zu-corona-impfschaeden/">BGH-Urteil zu Corona-Impfschäden – Was das für Betroffene bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>Das wichtigste Gericht Deutschlands hat entschieden: Wer nach einer Corona-Impfung krank wurde, hat jetzt ein stärkeres Recht auf Auskunft.</strong></strong></p>



<p>Nach einer Corona-Impfung plötzlich krank werden – und dann nicht einmal erfahren können, was der Hersteller über mögliche Risiken wusste. Genau das war für viele Betroffene lange die Realität. Der Bundesgerichtshof (BGH) – das höchste Gericht für Zivilsachen in Deutschland – hat das am 9.&nbsp;März 2026 geändert. Das Urteil bedeutet: Die Hürde, um Auskunft vom Impfstoffhersteller zu bekommen, ist jetzt deutlich niedriger. Rogert&nbsp;&amp;&nbsp;Ulbrich erklärt, was das konkret bedeutet – und was es nicht bedeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-uberhaupt-passiert">Was ist überhaupt passiert?</h2>



<p>Pia Aksoy ist Zahnärztin aus Mainz. Am 5.&nbsp;März 2021 ließ sie sich mit dem damals neuen AstraZeneca-Impfstoff <a href="https://ru.law/bgh-urteil-zu-vaxzevria/">Vaxzevria </a>gegen Corona impfen. Drei Tage später war sie auf einem Ohr dauerhaft taub.</p>



<p>Die Berufsgenossenschaft – eine staatliche Behörde – erkannte den Impfschaden offiziell an. Trotzdem scheiterte sie mit ihrer Klage gegen AstraZeneca: weder das Landgericht Mainz noch das Oberlandesgericht Koblenz gaben ihr recht. Die Gerichte verlangten zu viel. Sie sollte erst beweisen, dass die Impfung die Ursache war – obwohl sie genau die Informationen dafür brauchte, die AstraZeneca ihr verweigerte.</p>



<p>Dieses Paradox hat der BGH jetzt aufgelöst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-hat-der-bgh-entschieden">Was hat der BGH entschieden?</h2>



<p>Der BGH hat das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz aufgehoben und den Fall zurück an dieses Gericht geschickt (Aktenzeichen: VI&nbsp;ZR&nbsp;335/24). Das bedeutet: Das OLG Koblenz muss jetzt neu entscheiden – mit niedrigeren Anforderungen.</p>



<p>Die wichtigste Aussage des BGH: Für den Anspruch auf Auskunft reicht es, wenn ein Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Schaden plausibel ist. Plausibel bedeutet: Es könnte so gewesen sein. Nicht: Es war mit Sicherheit oder überwiegend wahrscheinlich so.</p>



<p>Ein Beispiel zum Verständnis: Jemand trinkt ein Glas Wasser und wird kurz danach krank. Das allein reicht nicht. Aber wenn das Wasser bekanntermaßen verunreinigt war und ähnliche Erkrankungen bei anderen auftraten, ist ein Zusammenhang plausibel. So ähnlich funktioniert der Gedanke beim Auskunftsanspruch.</p>



<p>Haben Sie nach einer Corona-Impfung Gesundheitsschäden erlitten? Sprechen Sie mit Rogert&nbsp;&amp;&nbsp;Ulbrich, bevor Fristen ablaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-bedeutet-auskunftsanspruch">Was bedeutet „Auskunftsanspruch“</h2>



<p>Das Arzneimittelgesetz (AMG) enthält eine Regel, die viele nicht kennen. Sie heißt Auskunftsanspruch und steckt in §&nbsp;84a des Gesetzes.</p>



<p>Sie besagt sinngemäß: Wenn jemand durch ein Medikament oder einen Impfstoff möglicherweise Schaden genommen hat, kann er vom Hersteller Informationen verlangen. Zum Beispiel: Was wusste der Hersteller über mögliche Nebenwirkungen? Wie viele Menschen haben ähnliche Beschwerden gemeldet? Welche internen Erkenntnisse gibt es über Risiken des Produkts?</p>



<p>Diese Auskunft ist kein Selbstzweck. Sie ist der erste Schritt. Erst wenn man weiß, was der Hersteller intern kannte, kann man beurteilen, ob ein Schadensersatzanspruch in Frage kommt.</p>



<p>Bislang scheiterten viele Betroffene genau hier: Die Gerichte verlangten vor der Auskunft schon den Beweis eines Zusammenhangs. Dafür brauchte man aber die Auskunft. Ein Kreislauf, der nun durchbrochen wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-informationen-muss-der-hersteller-jetzt-herausgeben">Welche Informationen muss der Hersteller jetzt herausgeben?</h2>



<p>Der Auskunftsanspruch ist laut BGH umfassend. Das bedeutet konkret: Der Hersteller muss nicht nur Informationen über die Beschwerde herausgeben, die der Betroffene selbst hat. Er muss alle bekannten Nebenwirkungen und Verdächtsfälle offenlegen – also das gesamte Bild.</p>



<p>Warum das so wichtig ist: Um festzustellen, ob ein Impfstoff insgesamt ein schlechtes Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko hatte, braucht man alle verfügbaren Daten. Nur ein Ausschnitt reicht nicht.</p>



<p>Im Fall von Frau Aksoy bedeutet das zum Beispiel: AstraZeneca muss nicht nur Informationen zu plötzlichem Hörverlust herausgeben, sondern auch zu Thrombosen, Hirnvenenthrombosen und anderen gemeldeten Schäden bei Vaxzevria.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-dieses-urteil-nicht-bedeutet">Was dieses Urteil nicht bedeutet</h2>



<p>Das ist ein wichtiger Punkt, den man klar benennen muss: Das BGH-Urteil bedeutet nicht, dass Impfstoffhersteller jetzt Schadensersatz zahlen muss. Es bedeutet auch nicht, dass alle Betroffenen automatisch Geld bekommen.</p>



<p>Das Urteil entscheidet nur über die Auskunft. Ob tatsächlich Schadensersatz besteht, ist eine ganz eigene Frage. Dafür müsste unter anderem bewiesen werden, dass der Impfstoff zum Zeitpunkt der Impfung insgesamt ein schlechtes Nutzen-Risiko-Verhältnis hatte. Das ist rechtlich schwierig und anspruchsvoll.</p>



<p>Zusammengefasst: Das Urteil öffnet eine Tür. Was dahinter liegt, muss dann fall-für-Fall herausgefunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wer-konnte-davon-profitieren">Wer könnte davon profitieren?</h2>



<p>Laut Fachkreisen waren bundesweit rund 5.000 Klagen wegen möglicher Corona-Impfschäden anhängig. Für einen Teil dieser Verfahren könnte das Urteil eine neue Möglichkeit eröffnen.</p>



<p>Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: In manchen Fällen wurde nur auf Schadensersatz, nicht aber auf Auskunft geklagt. Ob ein Auskunftsanspruch dann noch durchgesetzt werden kann, hängt davon ab, ob er bereits verjährt ist. Wer bisher nichts unternommen hat, sollte daher nicht weiter warten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-sollte-ich-einen-anwalt-einschalten">Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?</h2>



<p>Wenn Sie nach einer Corona-Schutzimpfung dauerhaft krank wurden und einen Zusammenhang für möglich halten, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich rechtlich beraten zu lassen. Besonders dann, wenn eine Behörde Ihren Impfschaden bereits anerkannt hat, ist die Plausibilität eines Zusammenhangs möglicherweise gut begründbar.</p>



<p>Fristen laufen. Je länger man wartet, desto größer wird das Risiko, dass Ansprüche verjähren. Sind Sie rechtsschutzversichert, sollten Sie vorab klären, ob Ihre Versicherung die Kosten übernimmt.</p>



<p>Weitere Informationen zum Auskunftsanspruch bei Corona-Impfschäden finden Sie hier.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-ein-wichtiger-schritt-aber-kein-selbstlaufer">Fazit: Ein wichtiger Schritt – aber kein Selbstläufer</h2>



<p>Das BGH-Urteil vom 9.&nbsp;März 2026 ist eine echte Veränderung für Menschen, die nach einer Corona-Impfung krank geworden sind. Die Behörde oder das Gericht muss jetzt nicht mehr erst einen fast vollständigen Beweis verlangen, bevor Auskunft erteilt wird. Es reicht, wenn ein Zusammenhang nachvollziehbar erscheint.</p>



<p>Das verändert die Ausgangslage. Es ist aber kein Garant für Schadensersatz und kein Freifahrtschein. Es ist der erste Schritt zu mehr Transparenz – und damit zur Möglichkeit, die eigene Situation überhaupt erst sachgerecht einschätzen zu lassen.</p>
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		<title>BGH-Urteil zu Vaxzevria – Was Impfgeschädigte jetzt wissen müssen</title>
		<link>https://ru.law/bgh-urteil-zu-vaxzevria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 09:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impfschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Impfschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Vaxzevria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof hat am 9. März 2026 die Rechtsposition von Personen gestärkt, die nach einer Vaxzevria-Impfung gesundheitliche Schäden erlitten haben. Am 9. März 2026 hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Bundesgerichtshof hat am 9. März 2026 die Rechtsposition von Personen gestärkt, die nach einer Vaxzevria-Impfung gesundheitliche Schäden erlitten haben.</strong></p>



<p>Am 9. März 2026 hat der Bundesgerichtshof ein grundlegendes Urteil zur Arzneimittelhaftung nach Vaxzevria-Impfungen gesprochen (Az. VI ZR 335/24). Die Entscheidung betrifft die Anforderungen an den Auskunftsanspruch nach § 84a AMG und den Schadensersatzanspruch nach § 84 AMG. Rogert &amp; Ulbrich vertreten bundesweit Mandanten bei Impfschadensansprüchen und begleiten diese Entwicklung der Rechtsprechung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-sachverhalt-horsturz-drei-tage-nach-der-impfung">Der Sachverhalt: Hörsturz drei Tage nach der Impfung</h2>



<p>Eine damals 40-jährige Zahnärztin wurde am 5. März 2021 mit dem COVID-19-Impfstoff Vaxzevria geimpft. Unmittelbar nach der Impfung bemerkte sie ein Kribbeln in der linken Hand. Drei Tage später stellte sie einen vollständigen Hörverlust auf dem rechten Ohr fest, begleitet von Tinnitus, Gangunsicherheit und Taubheitsgefühlen. Die Universitätsmedizin diagnostizierte einen idiopathischen Hörsturz. Eine Wiederherstellung des Hörvermögens ist nicht mehr zu erwarten.</p>



<p>Die Klägerin machte gegen AstraZeneca als pharmazeutische Unternehmerin Auskunfts- und Schadensersatzansprüche geltend. Landgericht Mainz und OLG Koblenz wiesen die Klage ab. Der BGH hob das Berufungsurteil auf und verwies die Sache zurück.</p>



<p>Haben Sie nach einer Vaxzevria-Impfung gesundheitliche Beschwerden erlitten? Lassen Sie Ihren Fall prüfen, bevor Fristen ablaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-das-gericht-entschieden-hat">Was das Gericht entschieden hat</h2>



<p>Das Gericht hat mehrere wichtige Punkte klargestellt, die für alle Betroffenen gelten.</p>



<p>Erstens: Sie müssen nicht beweisen, dass der Impfstoff Ihren Schaden verursacht hat. Es reicht, wenn es plausibel ist – also nachvollziehbar. Das Gericht hat ausdrücklich gesagt: Selbst wenn im Moment mehr gegen den Impfstoff als Ursache spricht als dafür, können Sie trotzdem Auskunft verlangen.</p>



<p>Zweitens: Wenn der zeitliche Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung eng ist und keine andere Ursache nachweisbar ist, wird gesetzlich vermutet, dass der Impfstoff Schuld war. Der Hersteller muss dann beweisen, dass etwas anderes dahintersteckt – und zwar etwas Konkretes.</p>



<p>Drittens: Die Ärzte haben bei der Klägerin einen sogenannten »idiopathischen Hörsturz« diagnostiziert. Das bedeutet nur, dass die Ursache medizinisch nicht eindeutig festgestellt wurde. Das Gericht stellt klar: Das ist kein Beweis, dass der Impfstoff nicht schuld war. Es bedeutet lediglich, dass man es nicht sicher sagen kann.</p>



<p>Das sind gute Nachrichten für alle Betroffenen. Nehmen Sie Kontakt auf – wir prüfen, wie Ihre persönliche Ausgangslage ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-informationen-konnen-sie-vom-hersteller-verlangen">Welche Informationen können Sie vom Hersteller verlangen?</h2>



<p>Bevor man Schadensersatz einklagen kann, hat man das Recht, vom Pharmaunternehmen Auskunft zu verlangen: Was war dem Unternehmen über Risiken des Impfstoffs bekannt? Welche Nebenwirkungen wurden gemeldet?</p>



<p>Bisherige Gerichte haben dieses Recht oft eingeschränkt: Auskunft gebe es nur über Nebenwirkungen, die genau zum eigenen Krankheitsbild passen. Der Bundesgerichtshof sagt jetzt klar: Das ist falsch. Sie können umfassend Auskunft verlangen – über alle bekannten Risiken des Impfstoffs, auch über solche, die andere Betroffene betreffen. Nur wer das große Bild kennt, kann beurteilen, ob ein Arzneimittel insgesamt mehr schadet als nützt.</p>



<p>Unterschreiben Sie keine Vergleiche und akzeptieren Sie keine Abweisungen, bevor Sie diesen Auskunftsanspruch geltend gemacht haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-mit-der-offiziellen-zulassung-des-impfstoffs">Was ist mit der offiziellen Zulassung des Impfstoffs?</h2>



<p>Vaxzevria war von der Europäischen Union offiziell zugelassen. Viele Gerichte haben das als Argument genutzt: Eine offizielle Zulassung bedeute, der Impfstoff sei sicher – und damit könne man keinen Schadensersatz verlangen.</p>



<p>Der Bundesgerichtshof sieht das anders. Eine Zulassung ist eine Entscheidung auf Basis des damaligen Wissensstands. Für den Schadensersatzprozess zählt, was die Wissenschaft heute weiß. Und diesen aktuellen Stand muss ein Gericht durch einen unabhängigen Sachverständigen ermitteln – nicht durch Verweis auf alte Behördenbewertungen.</p>



<p>Das OLG Koblenz hatte genau das nicht getan – und deshalb wurde sein Urteil aufgehoben.</p>



<p>Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Verfahren auf veralteten Grundlagen beruht, lassen Sie die Entscheidung überprüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-bedeutet-das-fur-sie-personlich">Was bedeutet das für Sie persönlich?</h2>



<p>Wenn Sie nach einer Vaxzevria-Impfung erkrankt sind und bisher gedacht haben, rechtlich nichts tun zu können, sollten Sie Ihre Situation neu bewerten lassen. Das gilt besonders, wenn Ihr Arzt die Erkrankung als »ohne erkennbare Ursache« eingestuft hat, wenn eine Klage bereits abgewiesen wurde oder wenn Sie bisher keine rechtliche Beratung hatten.</p>



<p>Wichtig: Für Schadensersatzansprüche gelten Fristen. Wer 2021 geimpft wurde und frühzeitig von seinem Schaden erfahren hat, sollte nicht länger warten.</p>



<p>Lesen Sie <a href="https://ru.law/wp-content/uploads/2026/03/VI_ZR_335-24.pdf">hier </a>das gesamte Urteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rogert-amp-ulbrich-ihre-anwalte-bei-impfschadenssachen"><strong>Rogert &amp; Ulbrich – Ihre Anwälte bei Impfschadenssachen</strong></h2>



<p>Dr. Marco Rogert und Tobias Ulbrich sind auf Schadensersatzansprüche nach dem Arzneimittelgesetz spezialisiert. Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich begleitet seit 2021 bundesweit Menschen, die nach einer Vaxzevria-Impfung gesundheitliche Schäden erlitten haben, und verfolgt die Rechtsprechung in diesem Bereich laufend.</p>



<p>Rogert &amp; Ulbrich prüfen, ob und wie ein Auskunfts- oder Schadensersatzanspruch für Sie durchgesetzt werden kann – außergerichtlich und vor Gericht. Dabei arbeiten wir mit medizinischen Sachverständigen zusammen, die die individuelle Schadenssituation begutachten.</p>



<p>Sie möchten wissen, ob Ihnen Ansprüche zustehen? Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>
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		<title>Pig Butchering Betrug – US-Behörden stellen 61 Millionen Dollar in USDT sicher</title>
		<link>https://ru.law/pig-butchering-betrug-61-millionen-dollar-in-usdt-sichergestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 06:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krypto]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagebetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Krypto-Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Pig Butchering]]></category>
		<category><![CDATA[Tether]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer im Internet eine unerwartete Investmentchance erhält, sollte vorsichtig sein: Pig Butchering ist eine der am schnellsten wachsenden Betrugsmaschen im digitalen Bereich. Im Februar 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/pig-butchering-betrug-61-millionen-dollar-in-usdt-sichergestellt/">Pig Butchering Betrug – US-Behörden stellen 61 Millionen Dollar in USDT sicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer im Internet eine unerwartete Investmentchance erhält, sollte vorsichtig sein: Pig Butchering ist eine der am schnellsten wachsenden Betrugsmaschen im digitalen Bereich. Im Februar 2026 stellten US-Behörden gemeinsam mit dem Kryptounternehmen Tether knapp 61 Millionen US-Dollar in USDT sicher – Gelder, die aus einer international operierenden Pig-Butchering-Organisation stammten. Rogert &amp; Ulbrich beraten Betroffene, deren Gelder durch vergleichbare Machenschaften verloren gegangen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-pig-butchering-und-warum-ist-der-begriff-so-ungewohnlich">Was ist Pig Butchering – und warum ist der Begriff so ungewöhnlich?</h2>



<p>Der Begriff „<a href="https://ru.law/kryptobetrug-und-pig-butchering/">Pig Butchering</a>“ beschreibt eine besondere Form des Anlagebetrugs, bei der Täter ihre Opfer über Wochen oder Monate hinweg gezielt aufbauen, bevor sie zuschlagen. Der Name leitet sich von der Praxis des Mästens eines Schweins vor der Schlachtung ab – ein Bild für das systematische Vorgehen der Täter, die ihre Opfer zunächst in Sicherheit wiegen, bevor sie die angesparten Gelder abziehen.</p>



<p>Kontakt wird meist über Dating-Apps, soziale Netzwerke oder vermeintlich falsch abgesandte WhatsApp-Nachrichten hergestellt. Die Täter bauen über Wochen ein Vertrauensverhältnis auf, bevor sie das Thema Investitionen in Kryptowährungen ansprechen. Dabei präsentieren sie gefälschte Handelsplattformen, die professionell wirken und anfänglich sogar kleine Gewinne ausweisen – um das Opfer zur Einzahlung weiterer Summen zu verleiten. Sobald ein ausreichend hoher Betrag eingezahlt ist, verschwindet die Plattform – und mit ihr das Geld. Hinter diesen Operationen stehen häufig international organisierte Netzwerke, die ihre Opfer weltweit suchen.</p>



<p>Wenn Sie Gelder auf eine Investitionsplattform überwiesen haben und nun keinen Zugriff mehr erhalten, sollten Sie umgehend rechtlichen Rat einholen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-doj-und-tether-der-ermittlungserfolg-vom-februar-2026">DOJ und Tether: Der Ermittlungserfolg vom Februar 2026</h2>



<p>Am 25. Februar 2026 gab Tether, der Herausgeber des USDT-Stablecoins, bekannt, dass das US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen im Rahmen einer Beschlagnahmeaktion anerkannt hat. Ermittler des Homeland Security Investigations (HSI) in Raleigh, North Carolina, hatten nach einem Opferbericht begonnen, gestohlene Gelder durch mehrere Krypto-Wallets zurückzuverfolgen. Das Ergebnis: knapp 61 Millionen US-Dollar in USDT wurden sichergestellt. Die Gelder stammten aus einer Pig-Butchering-Operation, die Opfer in mehreren Ländern geschädigt hatte.</p>



<p>Die Geschwindigkeit der Sicherstellung war nur möglich, weil Tether in Echtzeit mit den Behörden kooperierte und betroffene Wallets einfrieren konnte. Tether hat nach eigenen Angaben bislang rund 4,2 Milliarden US-Dollar in Vermögenswerten eingefroren, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen. Das Unternehmen arbeitet mit über 310 Behörden in mehr als 64 Ländern zusammen.</p>



<p>Der aktuelle Fall ist kein Einzelereignis. Im Juni 2025 ermöglichte Tether dem DOJ gemeinsam mit OKX die Einleitung eines Zivileinziehungsverfahrens gegen rund 225 Millionen Dollar in USDT aus Pig-Butchering-Betrug. Im November 2025 unterstützte das Unternehmen die Royal Thai Police und den US-Secret-Service bei der Sicherstellung von 12 Millionen Dollar aus einem transnationalen Betrugsnetzwerk. Im März 2025 wurden 23 Millionen Dollar in USDT eingefroren, die mit der russischen Börse Garantex in Verbindung standen. Die Reihe dokumentierter Fälle wächst.</p>



<p>Der Fall zeigt: Kryptobetrug hinterlässt Spuren – auch wenn Täter mehrere Wallets zwischenschalten. Handeln Sie frühzeitig, damit diese Spuren nicht kalt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-lauft-pig-butchering-in-der-praxis-ab">Wie läuft Pig Butchering in der Praxis ab?</h2>



<p>Der typische Pig-Butchering-Betrug folgt einem klar erkennbaren Muster. Betroffene schildern häufig ähnliche Erfahrungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erstkontakt: Vermeintlich zufälliger Kontakt über eine Dating-App, LinkedIn oder eine falsch adressierte Nachricht. Der Täter stellt sich als sympathische Person vor.</li>



<li>Vertrauensaufbau: Wochen- oder monatelange Kommunikation, oft täglich. Die Täter investieren erhebliche Zeit in den Aufbau einer persönlichen Beziehung.</li>



<li>Investmenttipp: Scheinbar zufälliger Hinweis auf eine Krypto-Handelsplattform. Das Opfer wird eingeladen, zunächst kleine Beträge zu investieren.</li>



<li>Scheingewinne: Die gefälschte Plattform zeigt attraktive Gewinne an. Das Opfer zahlt mehr ein, empfiehlt die Plattform weiter oder nimmt sogar Kredite auf.</li>



<li>Abzocke: Beim Versuch, Gewinne auszuzahlen, erscheinen plötzlich „Steuern“ oder „Gebühren“. Schließlich ist die Plattform nicht mehr erreichbar.</li>
</ul>



<p>Betroffene verlieren im Durchschnitt erhebliche Summen – in vielen dokumentierten Fällen zwischen 10.000 und mehreren hunderttausend Euro. Die psychologische Wirkung des langen Vertrauensaufbaus führt dazu, dass viele Opfer selbst nach ersten Warnzeichen weiter einzahlen.</p>



<p>Wenn Sie dieses Muster erkennen – ob als Betroffener oder für eine nahestehende Person – lassen Sie die Situation rechtlich einschätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rechtliche-optionen-fur-betroffene-in-deutschland">Rechtliche Optionen für Betroffene in Deutschland</h2>



<p>Der Verlust von Geldern durch Pig Butchering erfüllt in Deutschland den Straftatbestand des Betrugs nach § 263 StGB. Opfer haben grundsätzlich die Möglichkeit, Strafanzeige zu erstatten und zivilrechtliche Schadensersatzansprüche geltend zu machen.</p>



<p>In der Praxis sind mehrere Ansätze relevant. Eine Strafanzeige ermöglicht die Einschaltung von Staatsanwaltschaft und die Zusammenarbeit mit internationalen Behörden. Zivilrechtliche Klagen richten sich gegen identifizierbare Personen oder Unternehmen, die an der Plattform beteiligt waren – etwa Zahlungsdienstleister, die Gelder wissentlich weitergeleitet haben. Über forensische Blockchain-Analyse lässt sich der Verbleib von Kryptowährungen häufig weit zurückverfolgen; diese Erkenntnisse können in gerichtliche Verfahren eingebracht werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) verfügt über spezialisierte Einheiten für Cyberkriminalität; in grenzüberschreitenden Fällen ist auch Europol einzubeziehen.</p>



<p>Wichtig: Die Erfolgsaussichten hängen stark davon ab, wie schnell nach dem Betrug gehandelt wird. Je früscher die Transaktionsdaten, desto eher lassen sich Wallet-Adressen zuordnen und Gelder blockieren. Wer zunächst eigenständig handelt und dabei Fehler macht, kann die Rechtslage erschweren.</p>



<p>Lassen Sie Ihren Fall prüfen, bevor Sie eigenständig handeln – fehlerhafte Schritte können die spätere Rechtsverfolgung erschweren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-lohnt-sich-ein-anwalt-bei-pig-butchering-betrug">Wann lohnt sich ein Anwalt bei Pig Butchering Betrug?</h2>



<p>Pig Butchering ist ein grenzüberschreitendes Phänomen. Täter operieren häufig aus Ländern, mit denen keine oder nur eingeschränkte Rechtshilfeabkommen bestehen. Rein strafrechtliche Wege stoßen daher oft an ihre Grenzen.</p>



<p>Ein Rechtsanwalt mit Erfahrung im Kryptobetrug kann eine realistische Einschätzung geben, welche zivilrechtlichen Schritte Aussicht haben. Dazu gehört die Prüfung, ob zwischengeschaltete Institutionen – etwa Banken oder Zahlungsdienstleister – für die Weiterleitung der Gelder haftbar gemacht werden können. Auch die Frage, ob die gefälschte Plattform durch Dritte beworben wurde, kann rechtlich relevant sein.</p>



<p>Viele Betroffene verfügen außerdem über eine Rechtsschutzversicherung, die bei Betrugsschäden eingreifen kann. Es lohnt sich, die Versicherungsbedingungen prüfen zu lassen, bevor ein Mandat erteilt wird.</p>



<p>Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie durch Pig Butchering geschädigt worden sind. Eine erste Einschätzung zeigt, ob und welche Schritte sinnvoll sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p>Die Beschlagnahme von knapp 61 Millionen Dollar durch DOJ und Tether zeigt: Pig Butchering Betrug kann gestohlene Gelder nicht dauerhaft verstecken. Blockchain-Transparenz und internationale Zusammenarbeit zwischen Behörden und Kryptounternehmen machen Rückverfolgung möglich – auch über mehrere Wallets hinweg.</p>



<p>Für Betroffene in Deutschland bleibt die Situation gleichwohl komplex. Der Weg von der Identifikation betrügerischer Wallets bis zur tatsächlichen Rückführung von Geldern ist lang und von rechtlichen und praktischen Hürden begleitet. Frühzeitiges Handeln, dokumentierte Beweise und qualifizierte rechtliche Begleitung sind entscheidend.</p>



<p>Weitere Informationen zu Kryptobetrug und den rechtlichen Möglichkeiten für Betroffene finden Sie <a href="https://ru.law/kryptobetrug/hilfe-bei-kryptobetrug/">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rogert &amp; Ulbrich – Ihre Anwälte im Kryptobetrug</h2>



<p>Dr. Marco Rogert und Tobias Ulbrich sind Rechtsanwälte mit Erfahrung in Fällen von Kryptobetrug und Online-Betrug. Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich hat in diesem Bereich zahlreiche Mandate begleitet und verfügt über ein breites Netzwerk aus technischen Sachverständigen und forensischen Spezialisten im Bereich Blockchain-Analyse.</p>



<p>Die Kanzlei ist sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht tätig. Zu den Leistungen gehören die rechtliche Einordnung von Betrugsschäden, die Koordination mit Strafverfolgungsbehörden sowie die Prüfung zivilrechtlicher Ansprüche gegen an der Transaktion beteiligte Dritte.</p>



<p>Sind Sie Opfer von Pig Butchering oder einer vergleichbaren Betrugsmasche geworden? Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/pig-butchering-betrug-61-millionen-dollar-in-usdt-sichergestellt/">Pig Butchering Betrug – US-Behörden stellen 61 Millionen Dollar in USDT sicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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		<title>BaFin Warnung: blue-invest.org – Was Geschädigte bei Krypto-Betrug jetzt tun können</title>
		<link>https://ru.law/bafin-warnung-blue-invest-krypto-betrug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krypto]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Krypto-Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisierte Kriminaltät]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Februar 2026 eine offizielle Warnung vor der Plattform blue-invest.org und deren Betreiber Blue Investment Partners LTD. herausgegeben. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/bafin-warnung-blue-invest-krypto-betrug/">BaFin Warnung: blue-invest.org – Was Geschädigte bei Krypto-Betrug jetzt tun können</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Februar 2026 eine offizielle Warnung vor der Plattform blue-invest.org und deren Betreiber Blue Investment Partners LTD. herausgegeben. Die Betreiber bieten Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen in Deutschland an, ohne die dafür gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis zu besitzen. Wer Geld auf blue-invest.org eingezahlt hat und keine Auszahlung erhält, sollte die Rechtslage prüfen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bafin-warnung-vom-februar-2026-inhalt-und-rechtliche-bedeutung">BaFin-Warnung vom Februar 2026 – Inhalt und rechtliche Bedeutung</h2>



<p>Am 6. Februar 2026 veröffentlichte die <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/neu/meldung_2026_02_06_blue-invest_org.html">BaFin </a>eine Verbrauchermitteilung nach § 37 Abs. 4 des Kreditwesengesetzes (KWG), in der sie ausdrücklich vor blue-invest.org warnt. Die Finanzaufsicht stellte dabei fest, dass die Betreiber Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen und Kryptowerte-Dienstleistungen ohne die in Deutschland erforderliche Zulassung anbieten.</p>



<p>In Deutschland ist das Anbieten erlaubnispflichtiger Finanzdienstleistungen ohne BaFin-Zulassung nach dem Kreditwesengesetz (KWG) und dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) unzulässig. Diese Erlaubnispflicht schützt Anleger: Zugelassene Anbieter unterliegen laufender Aufsicht, Mindestkapitalanforderungen und verbindlichen Verhaltensregeln gegenüber Kunden. Fehlt die Zulassung, entfallen sämtliche dieser Schutzebenen. Wer bei einer nicht zugelassenen Plattform investiert, hat im Streitfall kaum regulatorische Handhabe.</p>



<p>Ob ein Anbieter tatsächlich über eine BaFin-Zulassung verfügt, lässt sich kostenfrei über die öffentliche Unternehmensdatenbank der BaFin unter bafin.de überprüfen. Fehlt dort ein Eintrag – wie im Fall von blue-invest.org – ist das ein eindeutiges Warnsignal, unabhängig davon, wie professionell der Webauftritt des Anbieters gestaltet ist.</p>



<p>Wenn Sie Geld bei blue-invest.org eingezahlt haben und keine Auszahlung erhalten: Sichern Sie jetzt alle Unterlagen und lassen Sie Ihren Fall anwaltlich einschätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-die-betrugsmasche-hinter-blue-invest-org-funktioniert">Wie die Betrugsmasche hinter blue-invest.org funktioniert</h2>



<p>blue-invest.org folgt einem Betrugsschema, das im Bereich des <a href="https://ru.law/kryptobetrug/">Krypto-Anlagebetrugs</a> seit Jahren von Strafverfolgungsbehörden international beobachtet wird. Betroffene berichten von einer Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke, Messaging-Dienste oder Werbeanzeigen. Die Plattform selbst tritt mit professionell gestaltetem Webauftritt, strukturiertem Nutzerkonto und persönlichem Ansprechpartner auf – Merkmale, die seriöse Anbieter imitieren sollen.</p>



<p>In einem frühen Stadium zeigt blue-invest.org Scheingewinne an, die für Betroffene technisch kaum von echten Handelsgewinnen zu unterscheiden sind. Kryptowährungs-Plattformen können Kursverläufe, Kontostände und Transaktionen intern darstellen, ohne dass dahinter reale Marktgeschäfte stehen. Erst wenn Betroffene eine Auszahlung veranlassen möchten, tritt das eigentliche <a href="https://ru.law/kryptobetrug/kryptowerte-fallen-dramatisch/">Muster</a> zutage: Zahlungen werden mit dem Verweis auf angebliche Steuerpflichten, Bearbeitungsgebühren, Verifikationsanforderungen oder Mindesthandelsumsätze blockiert. In vielen Fällen bricht der Kontakt zu blue-invest.org schließlich vollständig ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strafrechtliche-und-aufsichtsrechtliche-einordnung-von-blue-invest-org">Strafrechtliche und aufsichtsrechtliche Einordnung von blue-invest.org</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unerlaubte-finanzdienstleistung-nach-kwg">Unerlaubte Finanzdienstleistung nach KWG</h3>



<p>Das Anbieten erlaubnispflichtiger Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen ohne BaFin-Zulassung ist nach § 54 KWG strafbewehrt und kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe geahndet werden. Die BaFin-Warnung vom Februar 2026 dokumentiert diesen Verdacht behördlich und hat damit auch für zivilrechtliche Verfahren gegen die Betreiber von blue-invest.org Bedeutung: Sie belegt, dass die Plattform außerhalb des regulierten Rahmens operierte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-betrug-nach-263-stgb">Betrug nach § 263 StGB</h3>



<p>Unabhängig vom aufsichtsrechtlichen Verstoß erfüllt das beschriebene Vorgehen von blue-invest.org in der Regel den Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB: Täter täuschen über die tatsächliche Funktionsweise der Plattform, die Existenz realer Handelsgeschäfte und die Auszahlbarkeit ausgewiesener Guthaben. Anleger werden dadurch zu Einzahlungen veranlasst, die bei korrekter Kenntnis der Sachlage nicht erfolgt wären. Bei organisierter und grenzüberschreitender Begehung kommt gewerbsmäßiger Betrug nach § 263 Abs. 3 StGB in Betracht, der mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bedroht ist.</p>



<p>Eine qualifizierte Strafanzeige, gestützt auf vollständig gesicherte Kommunikations- und Zahlungsdaten, erhöht die Ermittlungswahrscheinlichkeit erheblich. <a href="https://ru.law/kontakt/">Handeln Sie, bevor digitale Spuren verloren gehen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rechtliche-handlungsoptionen-fur-geschadigte-von-blue-invest-org">Rechtliche Handlungsoptionen für Geschädigte von blue-invest.org</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strafanzeige-und-beweissicherung">Strafanzeige und Beweissicherung</h3>



<p>Der zeitkritischste Schritt ist die Sicherung aller verfügbaren Unterlagen: Screenshots der Plattform blue-invest.org und des Nutzerkontos, sämtliche Kommunikation mit dem Anbieter und etwaigen Vermittlern, Zahlungsbelege, Transaktionsnachweise und Wallet-Adressen. Diese Unterlagen bilden die Grundlage für eine Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle oder der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internetkriminalität. Je strukturierter und vollständiger die Dokumentation, desto größer die Chance auf tatsächliche Ermittlungsaufnahme.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zivilrechtliche-ruckforderungsanspruche">Zivilrechtliche Rückforderungsansprüche</h3>



<p>Sofern Einzahlungen bei blue-invest.org über identifizierbare Bankverbindungen, Kreditkarten oder regulierte Zahlungsdienstleister erfolgten, kommen Rückforderungsansprüche nach §§ 812 ff. BGB in Betracht. Bei Kartenzahlungen sollte unmittelbar ein Chargeback-Verfahren eingeleitet werden. Sofern zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister oder Kreditinstitute Sorgfaltspflichten verletzt haben, können auch gegen diese Ansprüche bestehen. Bei Einzahlungen über Kryptowährungen ist eine forensische Blockchain-Analyse erforderlich, um Geldflüsse zu dokumentieren und als Grundlage für behördliche Maßnahmen aufzubereiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geld-bei-blue-invest-org-verloren-so-gehen-sie-jetzt-vor">Geld bei blue-invest.org verloren – so gehen Sie jetzt vor</h2>



<p>Wer Geld bei blue-invest.org eingezahlt hat und mit Auszahlungsproblemen konfrontiert ist, sollte zunächst keine weiteren Zahlungen leisten – gleich unter welcher Bezeichnung sie gefordert werden. Jede weitere Überweisung erhöht den Schaden, ohne die Auszahlungssituation zu verbessern. Ebenso sollten keine Fernzugriffe auf eigene Geräte gewährt werden, die im Zusammenhang mit blue-invest.org oder angeblichen Helfern angeboten werden.</p>



<p>Alle verfügbaren Unterlagen sind vollständig zu sichern und nicht zu löschen. Auf dieser Grundlage sollte zeitnah eine anwaltliche Ersteinschätzung eingeholt werden, die Klarheit über den Sachverhalt, die Erfolgsaussichten und sinnvolle nächste Schritte schafft. Wer nach dem Verlust bei blue-invest.org von einem weiteren Anbieter kontaktiert wird, der <a href="https://ru.law/kryptobetrug/krypto-betrug-so-holen-sie-ihr-geld-zurueck/">Geld zurückholen </a>möchte, sollte diesen Kontakt als möglichen Recovery Scam einordnen und zunächst anwaltlich prüfen lassen. Rogert &amp; Ulbrich steht Ihnen für eine erste Einschätzung bundesweit zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ihre-rechtsanwalte-bei-kryptobetrug-und-blue-invest-org-rogert-amp-ulbrich">Ihre Rechtsanwälte bei Kryptobetrug und blue-invest.org – Rogert &amp; Ulbrich</h2>



<p>Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich berät und vertritt Mandanten bundesweit in Fällen von Kryptobetrug, unerlaubten Finanzdienstleistungen und Online-Anlagebetrug. Die Kanzlei begleitet Mandanten sowohl außergerichtlich durch Beratung, Dokumentenprüfung und Korrespondenz mit Zahlungsdienstleistern als auch in Strafverfahren und zivilrechtlichen Klagen. In Fällen mit Kryptowährungs-Transaktionen arbeitet die Kanzlei mit forensischen Spezialisten zusammen, um Blockchain-Daten gerichtsverwertbar aufzubereiten und Täterstrukturen zu identifizieren.</p>



<p>Wenn Sie durch blue-invest.org oder eine vergleichbare Plattform geschädigt wurden, zögern Sie nicht. <a href="https://ru.law/kontakt/">Nehmen Sie Kontakt auf </a>und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen-zu-blue-invest-org">FAQs – Häufig gestellte Fragen zu blue-invest.org</h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-8a357254 uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-daaf3d9a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Ist blue-invest.org seriös oder Betrug?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>blue-invest.org ist nach aktueller Einschätzung nicht seriös. Die BaFin hat am 6. Februar 2026 offiziell vor blue-invest.org gewarnt und festgestellt, dass die Betreiber Finanzdienstleistungen ohne die in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis anbieten. Eine Registrierung bei der BaFin besteht nicht. Anleger, die dort Geld eingezahlt haben, sind einem erheblichen Verlustrisiko ausgesetzt, da regulatorische Schutzebenen vollständig fehlen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-30235007 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was bedeutet die BaFin-Warnung zu blue-invest.org rechtlich?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die BaFin-Warnung stützt sich auf § 37 Abs. 4 KWG und dokumentiert behördlich, dass blue-invest.org ohne erforderliche Erlaubnis operiert. Das Anbieten erlaubnispflichtiger Bankgeschäfte ohne Zulassung ist nach § 54 KWG strafbewehrt. Für Geschädigte ist die Warnung ein zentrales Dokument: Sie belegt, dass die Plattform außerhalb des regulierten Rahmens agierte, was für zivilrechtliche Ansprüche und strafrechtliche Verfahren von Bedeutung ist.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-10e45fec " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann ich mein Geld von blue-invest.org zurückbekommen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Das hängt vom Einzelfall ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei Zahlungen über regulierte Zahlungsdienstleister oder Kreditkarten bestehen Ansatzpunkte über Bereicherungsansprüche nach §§ 812 ff. BGB und Chargeback-Verfahren. Bei Krypto-Transaktionen ist eine forensische Blockchain-Analyse Voraussetzung für weitere Schritte. Eine individuelle anwaltliche Einschätzung ist der erste sinnvolle Schritt.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-010a692b " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was soll ich tun, wenn blue-invest.org keine Auszahlung leistet?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Stellen Sie sofort alle weiteren Zahlungen ein, sichern Sie sämtliche Unterlagen lückenlos und erstatten Sie zeitnah Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft. Lassen Sie parallel anwaltlich prüfen, welche zivilrechtlichen Schritte in Ihrem Fall in Betracht kommen. Warten Sie nicht zu lange – digitale Spuren können verloren gehen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b5e0f959 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wer steckt hinter blue-invest.org?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die Plattform wird unter dem Namen Blue Investment Partners LTD. betrieben. Nach vorliegenden Erkenntnissen verfügt das Unternehmen weder über eine Zulassung der BaFin noch über eine entsprechende Registrierung bei einer anderen europäischen Finanzaufsichtsbehörde. Angegebene Unternehmensdaten sollten im Handelsregister und der BaFin-Datenbank geprüft werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4c1ffb75 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen blue-invest.org?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Da die BaFin die Warnung formal veröffentlicht hat und das Anbieten erlaubnisloser Finanzdienstleistungen ein Straftatbestand nach KWG ist, besteht Anlass für strafrechtliche Ermittlungen. Ob und welche Behörde im Einzelfall aktiv wird, ist fallabhängig. Geschädigte können durch eine qualifizierte Strafanzeige aktiv dazu beitragen, dass Ermittlungen aufgenommen werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-5c927efc " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wie erkenne ich betrügerische Krypto-Plattformen wie blue-invest.org?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Zu den verlässlichsten Warnsignalen zählen das Fehlen einer BaFin-Zulassung, die Blockade von Auszahlungen mit Verweis auf weitere Gebühren oder Steuern, unrealistisch hohe Renditeversprechen sowie ein unvollständiges oder nicht nachprüfbares Impressum. Die Echtheit einer BaFin-Zulassung lässt sich jederzeit kostenfrei unter bafin.de überprüfen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b1d7809a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wann sollte ich wegen blue-invest.org einen Anwalt einschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>So früh wie möglich – idealerweise sobald Auszahlungsprobleme auftreten oder der Verdacht entsteht, dass es sich bei blue-invest.org um eine betrügerische Plattform handelt. Je früher anwaltliche Unterstützung eingeholt wird, desto besser die Ausgangslage für Beweissicherung und Strafverfolgung. Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, prüfen Sie vor Mandatierung, ob die Kosten anwaltlicher Maßnahmen gedeckt sind.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/bafin-warnung-blue-invest-krypto-betrug/">BaFin Warnung: blue-invest.org – Was Geschädigte bei Krypto-Betrug jetzt tun können</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rechtsanwälte für Recovery Scam – Wenn Krypto-Betrugsopfer ein zweites Mal geschädigt werden</title>
		<link>https://ru.law/rechtsanwaelte-fuer-recovery-scam-wenn-krypto-betrugsopfer-ein-zweites-mal-geschaedigt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krypto]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisierte Kriminaltät]]></category>
		<category><![CDATA[Recovery Scam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ru.law/?p=97614</guid>

					<description><![CDATA[<p>Recovery Scam bezeichnet einen sekundären Betrug, bei dem Täter gezielt Personen ansprechen, die bereits durch Anlage- oder Krypto-Betrug Geld verloren haben. Unter dem Versprechen, das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/rechtsanwaelte-fuer-recovery-scam-wenn-krypto-betrugsopfer-ein-zweites-mal-geschaedigt-werden/">Rechtsanwälte für Recovery Scam – Wenn Krypto-Betrugsopfer ein zweites Mal geschädigt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Recovery Scam bezeichnet einen sekundären Betrug, bei dem Täter gezielt Personen ansprechen, die bereits durch <a href="https://ru.law/kryptobetrug/">Anlage- oder Krypto-Betrug</a> Geld verloren haben. Unter dem Versprechen, das verlorene Vermögen zurückzuholen, werden erneut Zahlungen erschlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-ein-recovery-scam-nach-kryptobetrug">Was ist ein Recovery Scam nach Kryptobetrug?</h2>



<p>Als Recovery Scam – auch Refund Scam oder Rückforderungsbetrug – werden Betrugshandlungen bezeichnet, die strukturell auf einem bereits erfolgten primären Betrug aufbauen. Täter treten gegenüber Betrugsopfern als spezialisierte Rückholdienstleister, Fachanwälte, Krypto-Ermittler oder Vertreter von Behörden wie BaFin, Europol oder Staatsanwaltschaft auf. Das Kernelement ist dabei stets eine Vorauszahlung: Als Bearbeitungsgebühr, Freigabesteuer, Treuhandeinlage oder Aktivierungstransaktion deklariert, wird eine Zahlung verlangt, nach der die versprochene Leistung ausbleibt.</p>



<p>In der Praxis existiert weder die versprochene Rückholdienstleistung noch eine rechtliche Grundlage für die behaupteten Maßnahmen. Nach Eingang der Zahlung wird der Kontakt entweder vollständig abgebrochen oder durch weitere eskalierende Gebührenforderungen aufrechterhalten. Dokumentierte Fälle zeigen Vorauszahlungen von mehreren Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Die Aufmachung der Angebote ist professionell gestaltet: eigene Websites, gefälschte Behördenschreiben mit Aktenzeichen, KI-generierte Teamfotos und fingierte Erfolgsbilanzen erzeugen ein Vertrauensumfeld, das für Betroffene kaum zu durchschauen ist.</p>



<p>Haben Sie eine unaufgeforderte Kontaktaufnahme durch einen angeblichen Rückholdienstleister erhalten? Lassen Sie die Seriosität des Angebots anwaltlich prüfen, bevor Sie Zahlungen leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-tater-bei-recovery-scam-an-daten-von-kryptobetrugsopfern-kommen">Wie Täter bei Recovery Scam an Daten von Kryptobetrugsopfern kommen</h2>



<p>Recovery-Scam-Netzwerke agieren nicht wahllos. Opferdaten werden auf mehreren Wegen beschafft, die sich gegenseitig ergänzen. Wenn eine betrügerische Plattform auffliegt oder sich selbst auflöst, werden interne Opferlisten häufig weiterverkauft – Recovery-Scam-Netzwerke erwerben diese gezielt und nutzen das bereits vorhandene Vertrauen aus dem Erstkontakt. In vielen Fällen stammen die Täternetzwerke aus demselben organisatorischen Umfeld wie die Urheber des ursprünglichen Betrugs.</p>



<p>Parallel dazu überwachen Täter öffentliche Foren, Bewertungsplattformen und soziale Medien systematisch auf Berichte von Betrugsopfern und nehmen dort direkt Kontakt auf. Eigens erstellte Websites, die auf Suchbegriffe wie &#8220;Krypto-Betrug Hilfe&#8221; oder &#8220;Anlagebetrug Geld zurück&#8221; optimiert sind, fangen Betroffene über Suchmaschinen ab. Ergänzend schalten Tätergruppen bezahlte Anzeigen bei Google und in sozialen Medien, die auf Nutzer ausgerichtet sind, die nach Informationen zu erlittenen Verlusten suchen. In qualifizierten Fällen erhalten Opfer gefälschte Behördenschreiben, die eine angebliche Sicherstellung des Betrugsgeldes ankündigen und eine Freigabegebühr fordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-warnsignale-bei-recovery-scam-nach-kryptobetrug"><strong>Strukturelle Warnsignale bei Recovery Scam nach Kryptobetrug</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-vorauszahlung-als-bedingung">Vorauszahlung als Bedingung</h3>



<p>Das verlässlichste und gleichzeitig eindeutigste Warnsignal ist die Forderung nach einer Vorauszahlung – unabhängig davon, wie diese bezeichnet wird. Kein seriöser Rechtsdienstleister und kein forensischer Experte verlangt Geld vor der Leistungserbringung. Wer eine Bearbeitungsgebühr, Freigabesteuer oder Treuhandeinlage fordert, ohne zuvor den Fall geprüft und ein Mandat begründet zu haben, handelt strukturell betrügerisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fehlende-nachweisbarkeit-und-unaufgeforderte-kontaktaufnahme">Fehlende Nachweisbarkeit und unaufgeforderte Kontaktaufnahme</h3>



<p>Kein legitimer Anbieter nimmt unaufgefordert Kontakt zu Betrugsopfern auf. Darüber hinaus lassen sich Recovery-Scam-Anbieter in der Regel in keinem prüfbaren Register nachweisen: weder im BRAK-Anwaltsverzeichnis noch im Handelsregister. Angegebene Adressen existieren nicht oder gehören zu anderen Unternehmen. Die .law- oder .legal-Domain-Endungen einiger Anbieter erzeugen dabei nur den Anschein anwaltlicher Legitimität – eine tatsächliche Zulassungsprüfung findet durch Registrare in der Regel nicht statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-erfolgsgarantien-und-krypto-zahlungsanforderungen">Erfolgsgarantien und Krypto-Zahlungsanforderungen</h3>



<p>Rückholquoten, Erfolgsgarantien oder konkrete Auszahlungsversprechen ohne vorherige Fallprüfung sind sachlich nicht möglich. Wer solche Zusagen macht, täuscht über die tatsächlichen Möglichkeiten. Die ausschließliche Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel – Bitcoin, Tether, USDC – ist kein Zufall: Krypto-Transaktionen sind für Laien ohne forensische Unterstützung praktisch nicht rückholbar und entziehen sich dem Chargeback-Verfahren. Ein junges Domain-Alter, das per WHOIS-Abfrage kostenfrei ermittelt werden kann, ist ein weiteres strukturelles Indiz.</p>



<p>Wenn Sie unsicher sind, ob ein Kontaktangebot seriös ist: Eine anwaltliche Ersteinschätzung schützt vor weiterem Schaden. <a href="https://ru.law/kontakt/">Nehmen Sie Kontakt auf</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auffallige-domains-und-webseiten-im-zusammenhang-mit-recovery-scam">Auffällige Domains und Webseiten im Zusammenhang mit Recovery Scam</h2>



<p>Im Rahmen von Recherchen zu möglichen Recovery-Scam-Strukturen tauchen wiederholt Domains auf, die typische Merkmale solcher Angebote aufweisen. Eine abschließende rechtliche Bewertung im Einzelfall ist damit nicht verbunden. Die nachfolgende Aufstellung dient der Illustration typischer Muster.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>agbglobal.cc (&#8220;Allianz Gegen Betrug&#8221;)</strong>: Imitiert den Markennamen der Allianz SE, die selbst ausdrücklich vor Identitätsmissbrauch durch Dritte warnt. Die .cc-Domain ist außerhalb des deutschen Rechtsrahmens registriert; eine BaFin-Zulassung oder ein Handelsregistereintrag ist nicht nachweisbar.</li>



<li><strong>bavaria-rechtundberatung.com (&#8220;Bavaria Recht &amp; Beratung&#8221;)</strong>: Suggeriert bayerische Regionalität und rechtliche Kompetenz, ohne dass ein entsprechendes Unternehmen im BRAK-Anwaltsverzeichnis oder Handelsregister auffindbar wäre.</li>



<li><strong>hengelermuellerc.com</strong> <strong>(&#8220;<a href="https://ru.law/vorsicht-vor-fake-kanzleien-im-internet/">Hengeler Müller</a>&#8220;):</strong> Imitiert durch ein angehängtes &#8220;c&#8221; den Namen der renommierten Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller – ein klassisches Typosquatting-Muster. Betrugsopfer, die gezielt nach rechtlicher Hilfe suchen, können so in die Irre geführt werden.</li>



<li><strong>astra-legalberatung.com (&#8220;<a href="https://ru.law/recovery-scam-astra-veritas/">Astra Veritas</a>&#8220;)</strong>: Kombiniert einen lateinisch klingenden Namen mit mehrsprachigen Inhalten, ohne dass ein registriertes Unternehmen oder eine Rechtsanwaltsgesellschaft in deutschen Registern nachweisbar ist.</li>



<li><strong>krypto-radar.de</strong>: Trotz .de-Domain und deutschsprachigem Auftritt fehlen prüfbare Pflichtangaben wie Impressum mit ladungsfähiger Anschrift oder Gewerbeanmeldung. Technische Begriffe werden ohne jede methodische Erläuterung eingesetzt.</li>



<li><strong>fallzentrum.de (&#8220;Fall Zentrum&#8221;)</strong>: Generischer Name, der behördliche Seriosität vortäuscht. Weder ein Eintrag im Rechtsanwaltsregister noch eine nachweisbare Verbindung zu einer legitimierten Beratungsorganisation ist vorhanden.</li>



<li><strong>de-orion.site (&#8220;ORION LAW AGENCY&#8221;)</strong>: Das Präfix &#8220;de&#8221; täuscht eine deutsche Zugehörigkeit vor; die Domain ist auf der generischen .site-Endung registriert – günstig, anonym und kurzfristig verfügbar.</li>



<li><strong>hilfe.law (&#8220;Betrugs Hilfe&#8221;)</strong>: Die .law-Endung erweckt den Eindruck anwaltlicher Legitimität. Der Name ist gezielt auf Suchanfragen wie &#8220;Betrug Hilfe&#8221; optimiert, um bereits geschädigte Personen über Suchmaschinen abzufangen.</li>
</ul>



<p>Gemeinsames Muster: professionell wirkende Auftritte, keine verifizierbare Unternehmensregistrierung in Deutschland, fehlende Zuordnung zu echten Anwälten oder Fachinstitutionen. Hinweis: Die Aufstellung dient ausschließlich der Illustration typischer Muster. Eine abschließende rechtliche Bewertung der einzelnen Anbieter erfolgt hier nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strafrechtliche-einordnung-des-recovery-scam">Strafrechtliche Einordnung des Recovery Scam</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-betrug-nach-263-stgb"><strong>Betrug nach § 263 StGB</strong></h3>



<p>Recovery Scam erfüllt in aller Regel den Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB. Die Täter täuschen über ihre Identität, ihre Zulassung und ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit, erzeugen dadurch einen Irrtum beim Opfer und verleiten es zu einer Vermögensverfügung – der Vorauszahlung. Der Schaden tritt unmittelbar mit der Zahlung ein, da die versprochene Gegenleistung von Anfang an nicht beabsichtigt ist. Bei organisierter und wiederholter Begehung liegt gewerbsmäßiger Betrug nach § 263 Abs. 3 StGB vor, der mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bedroht ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-tatbestande">Weitere Tatbestände</h3>



<p>Neben § 263 StGB kommen je nach Sachverhalt weitere Tatbestände in Betracht. Das Erstellen und Verwenden gefälschter Behördenschreiben, fingierten Gerichtsbeschlüsse oder imitierter Anwaltskanzlei-Briefköpfe erfüllt den Tatbestand der Urkundenfälschung nach § 267 StGB. Wer ohne Zulassung als Rechtsanwalt auftritt oder rechtliche Rückholdienstleistungen anbietet, handelt zudem ordnungswidrig bzw. strafbar nach § 3 i.V.m. § 20 RDG. Bei grenzüberschreitenden Täterstrukturen mit arbeitsteiligem Vorgehen kann der Tatbestand der Bildung krimineller Vereinigungen nach § 129 StGB hinzukommen.</p>



<p>Eine qualifizierte Strafanzeige, gestützt auf gesicherte Kommunikations- und Zahlungsdaten, erhöht die Ermittlungswahrscheinlichkeit erheblich. Warten Sie nicht zu lange – digitale Spuren verblassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rechtliche-handlungsoptionen-fur-betroffene-von-recovery-scam-bei-kryptobetrug">Rechtliche Handlungsoptionen für Betroffene von Recovery Scam bei Kryptobetrug</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strafanzeige-und-forensische-dokumentation">Strafanzeige und forensische Dokumentation</h3>



<p>Der erste und zeitkritische Schritt ist die Erstattung einer Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle oder der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internetkriminalität. Entscheidend ist die Qualität der beigefügten Dokumentation: Sämtliche Kommunikation – E-Mails, Chat-Verläufe, Zahlungsbelege, Screenshots – sollte vollständig gesichert und strukturiert aufbereitet sein. Wurden Zahlungen über Kryptowährungen abgewickelt, ist eine forensische Blockchain-Analyse erforderlich, um die Geldflüsse nachzuverfolgen und Täterstrukturen zu identifizieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zivilrechtliche-ruckforderung">Zivilrechtliche Rückforderung</h3>



<p>Sofern Zahlungen über identifizierbare Bankverbindungen oder Zahlungsdienstleister abgewickelt wurden, kommen Bereicherungsansprüche nach §§ 812 ff. BGB in Betracht. Bei nachgewiesenem Vorsatz der Täter ist zusätzlich Schadensersatz nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB zu prüfen. Bei Kartenzahlungen können Rückbuchungsverfahren (Chargeback) eingeleitet werden – bei Krypto-Zahlungen ist diese Option in der Regel ausgeschlossen, weshalb forensische Transaktionsdaten hier besondere Bedeutung erlangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-anwaltliche-unterstutzung-bei-recovery-scam-sinnvoll-ist"><strong>Wann anwaltliche Unterstützung bei Recovery Scam sinnvoll ist</strong></h2>



<p>Anwaltliche Unterstützung ist bei Recovery Scam in nahezu jedem Fall sinnvoll – unabhängig davon, ob bereits gezahlt wurde oder ob nur ein Erstkontakt stattgefunden hat. Wenn Zahlungen über Kryptowährungen erfolgten, ist spezialisiertes juristisches und forensisches Know-how für die Rückverfolgung und Beweissicherung unerlässlich. Ab einem Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich rechtfertigt sich anwaltliche und forensische Unterstützung regelmäßig im Verhältnis zur Schadensersatz- und Strafverfolgungsperspektive.</p>



<p>Auch wenn noch keine Zahlung geleistet wurde, ist eine Überprüfung eines eingegangenen Kontaktangebots ratsam: Wer frühzeitig eine gefälschte Kontaktaufnahme als solche identifiziert, schützt sich vor dem vollständigen Schadenseintritt. Betroffene, die bereits Opfer des ursprünglichen Betrugs sind und nun von Recovery Scammern kontaktiert werden, sollten zudem die gesamte Kommunikation als potenzielle Beweisgrundlage für beide Betrugshandlungen sichern. Häufig enthält diese Kommunikation Hinweise auf die Infrastruktur und Hinterleute des ursprünglichen Betrugs.</p>



<p>Wenn ein Kontaktversuch durch einen angeblichen Recovery-Dienstleister stattgefunden hat: Handeln Sie, bevor Sie zahlen. Eine Erstberatung durch unsere Kanzlei klärt Ihre rechtliche Ausgangslage.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ihre-rechtsanwalte-fur-recovery-scam-und-kryptobetrug-rogert-amp-ulbrich">Ihre Rechtsanwälte für Recovery Scam und Kryptobetrug – Rogert &amp; Ulbrich</h2>



<p>Die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich berät und vertritt Mandanten bundesweit im <a href="https://ru.law/kryptobetrug/krypto-betrug-so-holen-sie-ihr-geld-zurueck/">Bereich Kryptobetrug und Online-Betrug</a>. Unsere Rechtsanwälte verfügen über langjährige Erfahrung in der Vertretung geschädigter Anleger und Krypto-Investoren – von der ersten Beratung bis zur gerichtlichen Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.</p>



<p>Wenn Sie Opfer eines Recovery Scams geworden sind oder eine verdächtige Kontaktaufnahme erhalten haben, zögern Sie nicht. Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen"><strong><strong>FAQs – Häufig gestellte Fragen</strong></strong></h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-8a357254 uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-daaf3d9a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M432 256c0 17.69-14.33 32.01-32 32.01H256v144c0 17.69-14.33 31.99-32 31.99s-32-14.3-32-31.99v-144H48c-17.67 0-32-14.32-32-32.01s14.33-31.99 32-31.99H192v-144c0-17.69 14.33-32.01 32-32.01s32 14.32 32 32.01v144h144C417.7 224 432 238.3 432 256z"></path></svg>
							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was ist ein Recovery Scam?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Ein Recovery Scam ist ein sekundärer Betrug, bei dem Täter gezielt Personen kontaktieren, die bereits durch Anlage- oder Krypto-Betrug Geld verloren haben. Sie versprechen gegen Vorauszahlung die Rückholung des verlorenen Vermögens, erbringen jedoch keine Leistung. In organisierten Fällen stammen die Täter aus demselben Netzwerk wie die Urheber des ursprünglichen Betrugs oder haben Opferdaten von diesen erworben. Das Muster ist stets dasselbe: Vorauszahlung, anschließend kein Kontakt oder weitere Forderungen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-30235007 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Wie erkenne ich einen Recovery Scam?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Das verlässlichste Warnsignal ist die Forderung nach einer Vorauszahlung vor jeder Leistungserbringung. Kein seriöser Rechtsanwalt und kein seriöser Forensikdienstleister arbeitet mit solchen Vorabgebühren. Weitere Merkmale sind unaufgeforderte Kontaktaufnahmen, Erfolgsgarantien ohne Fallprüfung, das Fehlen eines nachweisbaren Eintrags im BRAK-Anwaltsverzeichnis oder Handelsregister sowie die ausschließliche Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-10e45fec " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M432 256c0 17.69-14.33 32.01-32 32.01H256v144c0 17.69-14.33 31.99-32 31.99s-32-14.3-32-31.99v-144H48c-17.67 0-32-14.32-32-32.01s14.33-31.99 32-31.99H192v-144c0-17.69 14.33-32.01 32-32.01s32 14.32 32 32.01v144h144C417.7 224 432 238.3 432 256z"></path></svg>
							</span>
						<span class="uagb-icon-active uagb-faq-icon-wrap">
								<svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox= "0 0 448 512"><path d="M400 288h-352c-17.69 0-32-14.32-32-32.01s14.31-31.99 32-31.99h352c17.69 0 32 14.3 32 31.99S417.7 288 400 288z"></path></svg>
							</span>
			<span class="uagb-question">Ist Recovery Scam strafbar?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Ja. Recovery Scam erfüllt in aller Regel den Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB. Bei wiederholter und organisierter Begehung liegt gewerbsmäßiger Betrug nach § 263 Abs. 3 StGB vor, der mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bedroht ist. Hinzukommen können Urkundenfälschung nach § 267 StGB, wenn gefälschte Behördenschreiben verwendet werden, sowie Verstöße gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (§ 3 i.V.m. § 20 RDG), wenn Täter ohne Zulassung als Rechtsanwälte auftreten.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-010a692b " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was soll ich tun, wenn ich bereits gezahlt habe?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Stellen Sie sofort alle weiteren Zahlungen ein und sichern Sie die gesamte Kommunikation lückenlos – E-Mails, Chat-Verläufe, Zahlungsbelege und Screenshots. Erstatten Sie zeitnah Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle oder einer auf Internetkriminalität spezialisierten Staatsanwaltschaft. Lassen Sie die geleisteten Zahlungen anwaltlich auf zivilrechtliche Rückforderungsansprüche prüfen. Wurden Zahlungen über Kryptowährungen abgewickelt, sollte eine forensische Blockchain-Analyse eingeleitet werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b5e0f959 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Können Krypto-Wallets wirklich eingefroren werden?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nicht durch private Dienstleister. Das Einfrieren digitaler Assets setzt nach §§ 111b ff. StPO einen richterlichen Beschluss voraus und ist ausschließlich den zuständigen Strafverfolgungsbehörden vorbehalten. Jeder private Anbieter, der Ihnen das Einfrieren von Wallets ohne Behördenbeteiligung verspricht, macht eine sachlich falsche Angabe und handelt strukturell betrügerisch.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4c1ffb75 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wie überprüfe ich, ob ein Recovery-Anbieter seriös ist?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Prüfen Sie den Anbieter im BRAK-Anwaltsverzeichnis unter brak.de sowie im Handelsregister unter handelsregister.de. Eine WHOIS-Abfrage der verwendeten Domain gibt Aufschluss über das Registrierungsdatum – Domains unter 12 Monaten Alter sind bei fehlender weiterer Nachweisbarkeit ein Indiz. Eine Internetsuche mit dem Anbieternamen verbunden mit den Begriffen &#8220;Betrug&#8221; oder &#8220;Scam&#8221; liefert in vielen Fällen eindeutige Hinweise.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-5c927efc " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Woher wissen Recovery Scammer, dass ich betrogen wurde?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Opferdaten werden häufig von betrügerischen Plattformen intern weiterverkauft, wenn diese auffliegen oder sich auflösen. Recovery-Scam-Netzwerke erwerben diese Listen gezielt. Daneben überwachen Täter öffentliche Foren, Bewertungsportale und soziale Medien auf Berichte von Betrugsopfern und schalten gezielte Suchanzeigen für Begriffe, die Betroffene verwenden. Eine Kontaktaufnahme setzt kein Datenleck voraus – systematisches Monitoring genügt.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b1d7809a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann ich mein Geld zurückbekommen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Das hängt vom Einzelfall ab. Bei Zahlungen über klassische Bankverbindungen oder Kartenzahlungen bestehen Chancen über Bereicherungsansprüche nach §§ 812 ff. BGB und Chargeback-Verfahren. Bei Krypto-Zahlungen ist eine Rückführung ohne forensische Aufarbeitung und Einbindung von Strafverfolgungsbehörden in der Regel nicht möglich. Wie weit Täter identifiziert und Vermögenswerte abgeschöpft werden können, ist fallabhängig und erfordert eine individuelle anwaltliche Einschätzung.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f9a6abde " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was kann Krypto-Forensik bei einem Recovery Scam leisten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Professionelle Krypto-Forensik ermöglicht die systematische Nachverfolgung von Transaktionen über mehrere Wallet-Ebenen, Mixing-Dienste und Börsen hinweg – einschließlich der Identifikation von Umtauschpunkten zwischen Krypto und Fiatgeld. Über die Verknüpfung technischer Daten mit öffentlich zugänglichen Quellen können Rückschlüsse auf Täterstrukturen gezogen werden. Die Ergebnisse werden in einem gerichtsverwertbaren Bericht dokumentiert, der als Grundlage für Strafanzeigen, Zivilverfahren oder internationale Rechtshilfeersuchen dient.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-59849988 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Wann lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Eine anwaltliche Beratung ist bei Recovery Scam in nahezu jedem Fall sinnvoll – auch wenn noch keine Zahlung geleistet wurde. Je früher anwaltliche Unterstützung eingeholt wird, desto besser die Ausgangslage für die Beweissicherung und das Strafverfolgungsverfahren. Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, deckt diese in vielen Fällen die anwaltliche Erstberatung und weitergehende Maßnahmen ab – prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz vor Mandatierung.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/rechtsanwaelte-fuer-recovery-scam-wenn-krypto-betrugsopfer-ein-zweites-mal-geschaedigt-werden/">Rechtsanwälte für Recovery Scam – Wenn Krypto-Betrugsopfer ein zweites Mal geschädigt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recovery Scam Astra Veritas – So schützen Sie sich vor der zweiten Betrugsmasche</title>
		<link>https://ru.law/recovery-scam-astra-veritas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Selge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krypto]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisierte Kriminaltät]]></category>
		<category><![CDATA[Recovery Scam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ru.law/?p=97538</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer durch Krypto-Betrug oder betrügerische Trading-Plattformen finanzielle Verluste erlitten hat, sieht sich zunehmend mit einer weiteren Bedrohung konfrontiert: sogenannten Recovery Scams. Dabei wenden sich Unternehmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/recovery-scam-astra-veritas/">Recovery Scam Astra Veritas – So schützen Sie sich vor der zweiten Betrugsmasche</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer durch <a href="https://ru.law/kryptobetrug/">Krypto-Betrug</a> oder betrügerische Trading-Plattformen finanzielle Verluste erlitten hat, sieht sich zunehmend mit einer weiteren Bedrohung konfrontiert: sogenannten <strong>Recovery Scams</strong>. Dabei wenden sich Unternehmen mit dem gezielten Versprechen an Geschädigte, verlorene Gelder zurückzuholen – gegen Vorauszahlung. In diesem Zusammenhang häufen sich Berichte über Kontaktaufnahmen unter dem Namen Astra Veritas (astra-legalberatung.com). Der folgende Beitrag erläutert, wie diese Betrugsform strukturell funktioniert, welche rechtlichen Einordnungen relevant sind und welche Schritte Betroffene unternehmen sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-ein-recovery-scam"><strong>Was ist ein Recovery Scam?</strong></h2>



<p>Als Recovery Scam bezeichnet man eine Betrugsform, bei der Täter gezielt Menschen ansprechen, die <a href="https://ru.law/krypto-betrug-erkennen/">bereits Opfer eines Kapitalanlagebetrugs oder Krypto-Betrugs </a>geworden sind. Die Täter geben sich dabei als spezialisierte Rückholdienstleister, Blockchain-Ermittler, unabhängige Gutachter oder sogar als vermeintliche Behördenvertreter aus.</p>



<p>Das Kernversprechen lautet stets: Die verlorenen Gelder seien bereits lokalisiert, eingefroren oder könnten zurückgeführt werden – gegen eine Vorauszahlung. In Wahrheit existiert keine solche Möglichkeit. Die Zahlung fließt direkt zu den Tätern, und danach folgen entweder weitere Geldforderungen oder der Kontakt bricht vollständig ab.</p>



<p>Recovery Scams haben sich in den vergangenen Jahren zu einem eigenständigen Kriminalitätsphänomen im digitalen Finanzbereich entwickelt. Die Dunkelziffer ist hoch, da viele Betroffene aus Scham oder Resignation keine Anzeige erstatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-astra-veritas-astra-legalberatung-com-warnsignale-und-betroffenenberichte"><strong>Astra Veritas (astra-legalberatung.com) – Warnsignale und Betroffenenberichte</strong></h2>



<p>Unter dem Namen Astra Veritas und der Domain astra-legalberatung.com häufen sich Berichte über Kontaktaufnahmen, die einem bekannten Schema folgen. Dabei handelt es sich um Erfahrungsberichte und Schilderungen Betroffener. Die geschilderten Muster zeigen erhebliche Überschneidungen mit typischen Recovery-Scam-Strukturen.</p>



<p>Der Erstkontakt erfolgt laut Berichten häufig unaufgefordert per E-Mail, Telefon oder über Social-Media-Plattformen. Die Täter nennen dabei gezielt Details aus dem ursprünglichen Betrugsfall – etwa die investierte Summe oder die verwendete Plattform –, um Vertrauen zu erzeugen und Professionalität vorzutäuschen. Im weiteren Verlauf wird suggeriert, die verlorenen Gelder seien bereits &#8220;lokalisiert&#8221; und könnten nur noch &#8220;freigeschaltet&#8221; werden – gegen eine entsprechende Vorauszahlung für angebliche Gebühren, Steuern oder Bearbeitungspauschalen, häufig in Kryptowährungen.</p>



<p>Nach der ersten Zahlung folgen laut Berichten entweder weitere Forderungen mit neuen Begründungen oder der Kontakt bricht vollständig ab. Seriöse Rechtsanwälte und Ermittlungsbehörden verlangen niemals pauschale Vorauszahlungen für angeblich bereits gesicherte Vermögenswerte – dieser Punkt allein ist ein verlässliches Warnsignal.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krypto-betrug-und-recovery-scam-warum-geschadigte-doppelt-im-visier-stehen"><strong>Krypto-Betrug und Recovery Scam – warum Geschädigte doppelt im Visier stehen</strong></h2>



<p>Recovery Scams sind deshalb so gefährlich, weil sie gezielt emotionale Verletzlichkeit ausnutzen. Wer erhebliche finanzielle Verluste erlitten hat, befindet sich oft in einer psychisch belasteten Situation – und ist deshalb anfälliger für scheinbar professionelle Hilfsangebote.</p>



<p>Hinzu kommt, dass die Täter in vielen Fällen über erstaunlich detaillierte Informationen verfügen: Sie kennen die Höhe des Verlustes, die verwendete Plattform und mitunter persönliche Kontaktdaten. Es besteht der begründete Verdacht, dass Datensätze zwischen verschiedenen Tätergruppen weitergegeben oder verkauft werden. In manchen Fällen operieren sogar dieselben Hintermänner zuerst als betrügerische Trading-Plattform und anschließend – unter neuem Namen – als angeblicher Retter.</p>



<p>Aktuelle Fälle aus der Polizeistatistik und Pressemitteilungen von Strafverfolgungsbehörden belegen, dass dieser Betrugstyp deutschlandweit zunimmt. Schäden im fünf- und sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-betrug-gemass-263-stgb-rechtliche-einordnung-des-recovery-scams"><strong>Betrug gemäß § 263 StGB – rechtliche Einordnung des Recovery Scams</strong></h2>



<p>Recovery Scams erfüllen in der Regel den Straftatbestand des Betrugs nach § 263 StGB. Die Täter täuschen Geschädigte über Tatsachen – etwa über die angebliche Lokalisierung oder Einfrierung verlorener Kryptowährungen –, um eine Vermögensverfügung in Form einer Zahlung zu bewirken. Dass die versprochene Leistung von Anfang an nicht erbracht werden soll, begründet den betrügerischen Vorsatz.</p>



<p>Für Betroffene stellen sich in diesem Zusammenhang typischerweise mehrere rechtliche Fragen. Ob geleistete Zahlungen zurückgefordert werden können, hängt entscheidend vom konkreten Zahlungsweg ab. Bei regulierten Zahlungsanbietern oder Kartenzahlungen können Rückbuchungsansprüche oder Schadensersatzansprüche bestehen. Kryptowährungszahlungen sind technisch kaum direkt rückholbar, jedoch strafrechtlich und zivilrechtlich relevant. Eine Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft oder Polizei ist in aller Regel sinnvoll, da sie Ermittlungen auslöst und für etwaige zivilrechtliche Verfahren als Grundlage dienen kann. Bei Tätern mit Sitz im Ausland kommen je nach Sachverhalt zudem internationale Rechtshilfeverfahren in Betracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-recovery-scam-opfer-konkrete-schritte-nach-einer-kontaktaufnahme-durch-astra-veritas"><strong>Recovery Scam Opfer – konkrete Schritte nach einer Kontaktaufnahme durch Astra Veritas</strong></h2>



<p>Wenn Sie von einem Unternehmen wie Astra Veritas kontaktiert wurden oder bereits Zahlungen im Rahmen eines vermeintlichen Recovery-Dienstes geleistet haben, gilt es, besonnen und strukturiert vorzugehen. Vorschnelle Schritte können die eigene Rechtsposition schwächen.</p>



<p>Zunächst sollten unter keinen Umständen weitere Zahlungen geleistet werden – jede weitere Überweisung erhöht den Schaden, ohne die Rückgewinnungschancen zu verbessern. Alle vorhandenen Unterlagen sollten vollständig gesichert werden: E-Mails, Chatverläufe, Zahlungsbelege und Screenshots sind für eine rechtliche Prüfung unerlässlich. Der Kontakt zum vermeintlichen Dienstleister sollte eingestellt werden, da weitere Kommunikation die Situation erfahrungsgemäß verschlechtert. Im nächsten Schritt empfiehlt sich eine anwaltliche Ersteinschätzung, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden. Ergänzend sollte eine Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erwogen werden, da sie Ermittlungen in Gang setzt und häufig Voraussetzung für weiterführende rechtliche Schritte ist.</p>



<p>Wichtig: Auch wenn bereits Zahlungen erfolgt sind, sollte die Situation nicht vorschnell als aussichtslos eingeschätzt werden. Je nach Zahlungsweg und Sachverhalt können rechtliche Ansatzpunkte bestehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rechtsanwalt-bei-recovery-scam-einschalten-wann-und-warum-es-sich-lohnt"><strong>Rechtsanwalt bei Recovery Scam einschalten – wann und warum es sich lohnt</strong></h2>



<p>Die rechtliche Aufarbeitung eines Recovery Scams ist komplex – insbesondere wenn bereits erhebliche Summen geflossen sind, Zahlungen über Kryptowährungen erfolgten oder Täter im Ausland ansässig sind. In diesen Situationen empfiehlt sich frühzeitig die Einschaltung eines auf Bank- und Kapitalmarktrecht sowie digitale Finanzkriminalität spezialisierten Rechtsanwalts.</p>



<p>Eine <a href="https://ru.law/kryptobetrug/hilfe-bei-kryptobetrug/">anwaltliche Beratung</a> kann unter anderem folgende Punkte klären: die realistische Einschätzung von Rückforderungschancen, die Analyse der Zahlungsströme, die Koordination mit Strafverfolgungsbehörden sowie die Prüfung zivilrechtlicher Ansprüche gegen beteiligte Plattformen oder Zahlungsdienstleister.</p>



<p>Rogert &amp; Ulbrich Rechtsanwälte beraten Mandanten im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht und stehen für eine Ersteinschätzung Ihrer Situation zur Verfügung. <a href="https://ru.law/kontakt/">Nehmen Sie Kontakt auf</a> und klären Sie Ihre rechtlichen Möglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-vorsicht-vor-der-zweiten-betrugsmasche"><strong>Fazit: Vorsicht vor der zweiten Betrugsmasche</strong></h2>



<p>Recovery Scams wie jener, über den im Zusammenhang mit dem Namen Astra Veritas berichtet wird, nutzen gezielt die Not bereits Geschädigter aus. Professionelles Auftreten, technische Fachbegriffe und vermeintliche Erfolgsgarantien sind kein Beleg für Seriosität. Das entscheidende Warnsignal bleibt stets die Forderung nach Vorauszahlungen für Leistungen, die nicht erbracht werden können.</p>



<p>Wer Opfer eines Recovery Scams geworden ist oder unsicher ist, ob eine solche Kontaktaufnahme vorliegt, sollte ohne Verzögerung rechtliche Unterstützung suchen. Eine frühzeitige Prüfung der individuellen Situation kann helfen, weitere Schäden zu vermeiden und bestehende rechtliche Möglichkeiten zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen"><strong><strong>FAQs – Häufig gestellte Fragen</strong></strong></h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-8a357254 uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height     " data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-daaf3d9a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was ist ein Recovery Scam?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Ein Recovery Scam ist eine Betrugsform, bei der Täter gezielt Menschen ansprechen, die bereits Opfer eines Kapitalanlage- oder Krypto-Betrugs geworden sind. Sie versprechen die Rückholung verlorener Gelder gegen Vorauszahlung – liefern jedoch nichts. Rechtlich handelt es sich in der Regel um Betrug gemäß § 263 StGB.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-30235007 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was steckt hinter dem Namen Astra Veritas (astra-legalberatung.com)?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Betroffene berichten über Kontaktaufnahmen durch ein Unternehmen unter dem Namen Astra Veritas, das über die Domain astra-legalberatung.com oder per Telefon und E-Mail agiert. Die geschilderten Vorgehensweisen entsprechen dem typischen Muster eines Recovery Scams: Behauptung lokalisierter Gelder, Vorauszahlungsfordernungen und anschließender Kontaktabbruch. Eine strafrechtliche Verurteilung ist öffentlich nicht bekannt, jedoch sollten Betroffene jeden Kontakt dokumentieren und anwaltlichen Rat einholen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-10e45fec " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Woran erkenne ich einen Recovery Scam?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Typische Merkmale sind: unaufgeforderte Kontaktaufnahme, die Behauptung bereits &#8220;lokalisierter&#8221; oder &#8220;eingefrorener&#8221; Gelder, Zeitdruck, Vorauszahlungen in Kryptowährungen sowie der Einsatz professionell wirkender Webseiten oder gefälschter Dokumente. Behörden und seriöse Kanzleien verlangen keine pauschalen Vorauszahlungen für vermeintlich bereits gesicherte Beträge.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-010a692b " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Kann ich geleistete Zahlungen zurückfordern?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Das hängt entscheidend vom verwendeten Zahlungsweg ab. Bei Kartenzahlungen über regulierte Zahlungsanbieter können Rückbuchungsoptionen bestehen. Kryptowährungszahlungen sind technisch kaum rückholbar, können jedoch strafrechtlich und zivilrechtlich relevant sein. Jeder Fall muss individuell geprüft werden – eine pauschale Zusage wäre unseriös.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b5e0f959 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Sollte ich Strafanzeige erstatten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>In der Regel ja. Eine Strafanzeige setzt Ermittlungen in Gang und kann die Grundlage für zivilrechtliche Schritte bilden. Sie hilft zudem dabei, Täter zu identifizieren und weitere Geschädigte zu schützen. Zuständig sind die örtliche Polizei oder Staatsanwaltschaft; in einigen Bundesländern gibt es spezialisierte Dienststellen für Cyberkriminalität.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4c1ffb75 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Können Kryptowährungszahlungen rückverfolgt werden?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Transaktionen auf einer öffentlichen Blockchain sind grundsätzlich nachverfolgbar, die Identifizierung der dahinterstehenden Personen ist jedoch aufwendig und erfordert technische Expertise sowie behördliche Befugnisse. Im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen werden Blockchain-Analysen zunehmend eingesetzt. Zivilrechtliche Rückforderungsansprüche allein auf Basis einer Blockchain-Analyse durchzusetzen ist komplex und einzelfallabhängig.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-5c927efc " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Warum wissen Recovery Scammer so viel über meinen ursprünglichen Verlust?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Es besteht der begründete Verdacht, dass Tätergruppen Datensätze über Krypto-Betrugsopfer untereinander handeln oder dass dieselben Hintermänner zuerst als betrügerische Plattform und später als vermeintliche Helfer agieren. Die Kenntnis persönlicher Details ist kein Vertrauensbeweis, sondern kann im Gegenteil ein Indiz für kriminelle Strukturen sein.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-b1d7809a " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was passiert, wenn ich weitere Zahlungen leiste?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Erfahrungsberichte zeigen, dass nach einer ersten Zahlung weitere Forderungen folgen – immer mit neuen Begründungen wie zusätzlichen Gebühren, Steuern oder technischen Freischaltungen. Der Schaden wächst dabei kontinuierlich, ohne dass jemals eine tatsächliche Leistung erbracht wird. Weitere Zahlungen sollten daher unter keinen Umständen geleistet werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f9a6abde " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Welche Behörden sind für Recovery Scams zuständig?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Zuständig sind primär die Polizei und Staatsanwaltschaft am Wohnort des Geschädigten. Bei grenzüberschreitenden Fällen können auch Bundeskriminalamt (BKA) und Europol einbezogen sein. Verbraucherschutzbehörden wie die BaFin können ebenfalls relevante Anlaufstellen sein, insbesondere wenn regulierte Finanzdienstleistungen betroffen sind.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-59849988 " role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Wann lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Sobald eine Kontaktaufnahme erfolgt ist oder Zahlungen geleistet wurden, ist anwaltliche Beratung sinnvoll. Ein Anwalt kann die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen, Zahlungsströme analysieren, Strafanzeigen begleiten und zivilrechtliche Ansprüche prüfen. Viele Kanzleien – darunter Rogert &amp; Ulbrich Rechtsanwälte – bieten eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wenden Sie sich frühzeitig an eine auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.</p></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/recovery-scam-astra-veritas/">Recovery Scam Astra Veritas – So schützen Sie sich vor der zweiten Betrugsmasche</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law">R&amp;U</a>.</p>
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