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	<title>ärztliche Feststellung Archive - R&amp;U</title>
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	<title>ärztliche Feststellung Archive - R&amp;U</title>
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		<title>Die 15-Monats-Frist in der Unfallversicherung – Ausschluss trotz objektiver Invalidität</title>
		<link>https://ru.law/en/15-monats-frist-unfallversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Rogert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[15-Monats-Frist]]></category>
		<category><![CDATA[ärztliche Feststellung]]></category>
		<category><![CDATA[Invalidität]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die Frist läuft, was die ärztliche Feststellung wirklich verlangt und welche Ausnahmen die Rechtsprechung anerkennt Ihre Unfallversicherung lehnt die Invaliditätsleistung wegen einer versäumten Frist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/en/15-monats-frist-unfallversicherung/">Die 15-Monats-Frist in der Unfallversicherung – Ausschluss trotz objektiver Invalidität</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law/en">R&amp;U</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-die-frist-lauft-was-die-arztliche-feststellung-wirklich-verlangt-und-welche-ausnahmen-die-rechtsprechung-anerkennt"><strong>Wie die Frist läuft, was die ärztliche Feststellung wirklich verlangt und welche Ausnahmen die Rechtsprechung anerkennt</strong></h2>



<p>Ihre Unfallversicherung lehnt die Invaliditätsleistung wegen einer versäumten Frist ab? In vielen Verträgen muss die Invalidität innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall ärztlich festgestellt und geltend gemacht werden. Wird diese Frist verpasst, kann der Anspruch ausgeschlossen sein, selbst wenn die Invalidität objektiv vorliegt. Doch nicht jede Fristversäumnis schadet: Rogert &amp; Ulbrich prüfen, ob der Versicherer sich überhaupt auf die Frist berufen darf.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was die 15-Monats-Frist bedeutet – und warum sie so gefährlich ist</strong></h2>



<p>Die 15-Monats-Frist ist keine bloße Verjährungsfrist, sondern in der Regel eine Anspruchsvoraussetzung. Das bedeutet: Ist die Frist verstrichen, ohne dass die Invalidität rechtzeitig ärztlich festgestellt und geltend gemacht wurde, entfällt der Anspruch auf die Invaliditätsleistung, selbst wenn die dauerhafte Beeinträchtigung medizinisch eindeutig auf den Unfall zurückgeht.</p>



<p>Genau das macht die Frist so gefährlich. Viele Versicherte gehen davon aus, sie könnten ihre Ansprüche geltend machen, solange die Verjährung nicht eingetreten ist. Bei der Invaliditätsleistung ist das ein Trugschluss. Aus seiner früheren Tätigkeit auf Versichererseite kennt Rechtsanwalt Dario Kovac, wie schnell Versicherer den Einwand der Fristversäumnis erheben, um eine Leistung vollständig zu vermeiden.</p>



<p>Die gute Nachricht: Der Fristeinwand ist an strenge Voraussetzungen geknüpft. Ob er tatsächlich greift, lohnt in fast jedem Fall die genaue Prüfung.</p>



<p>Der Versicherer beruft sich auf eine versäumte Frist? Lassen Sie prüfen, ob der Einwand überhaupt durchgreift, bevor Sie ihn hinnehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die zwei Fristen: Eintritt und Feststellung der Invalidität</strong></h2>



<p>In den Unfallversicherungsbedingungen stehen meist zwei getrennte Fristen, die häufig verwechselt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eintritt der Invalidität</strong>: Die Invalidität muss innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Unfall eingetreten sein, in vielen Bedingungen innerhalb von zwölf Monaten.</li>



<li><strong>Ärztliche Feststellung und Geltendmachung</strong>: Die Invalidität muss zudem innerhalb einer weiteren Frist ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht werden, klassischerweise innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall.</li>
</ul>



<p>Wichtig ist: Diese Fristen sind bedingungsabhängig. Neuere oder höherwertige Tarife sehen zum Teil längere Zeiträume vor, etwa 18 oder 24 Monate. Maßgeblich ist immer der Wortlaut Ihres Vertrags. Der erste Schritt ist deshalb ein Blick in Ihre konkreten Versicherungsbedingungen, nicht die Annahme einer pauschalen Frist.</p>



<p>Sie sind unsicher, welche Fristen für Ihren Vertrag gelten? Lassen Sie Ihre Bedingungen prüfen, statt sich auf einen Standardwert zu verlassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was die ärztliche Feststellung wirklich verlangt</strong></h2>



<p>Die ärztliche Feststellung ist das Herzstück der Frist. Gemeint ist eine schriftliche ärztliche Aussage, die eine dauerhafte Beeinträchtigung beschreibt und sie auf den Unfall zurückführt. Sie muss erkennen lassen, welche Körperregion oder Funktion betroffen ist und dass die Beeinträchtigung voraussichtlich dauerhaft bleibt.</p>



<p>Die Anforderungen dürfen dabei nach der Rechtsprechung nicht überspannt werden. Die Feststellung muss den genauen Invaliditätsgrad in Prozent nicht beziffern. Es genügt, dass sie die Beeinträchtigung und ihren Zusammenhang mit dem Unfall nachvollziehbar benennt. Ein pauschaler Befund ohne Aussage zur Dauerhaftigkeit oder zur Unfallursache reicht dagegen nicht aus.</p>



<p>In der Praxis scheitern Ansprüche oft daran, dass der behandelnde Arzt zwar eine Verletzung dokumentiert, den dauerhaften Charakter und die Unfallkausalität aber nicht ausdrücklich festhält. Hier lohnt es sich, frühzeitig auf eine vollständige Formulierung hinzuwirken.</p>



<p>Sie sind unsicher, ob ein vorhandener Befund als ärztliche Feststellung genügt? Lassen Sie ihn prüfen, solange die Frist noch läuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geltendmachung gegenüber dem Versicherer</strong></h2>



<p>Neben der ärztlichen Feststellung verlangen die Bedingungen die Geltendmachung der Invalidität beim Versicherer innerhalb der Frist. Sie müssen dem Versicherer also fristgerecht mitteilen, dass Sie wegen einer dauerhaften Unfallfolge Ansprüche erheben.</p>



<p>Feststellung und Geltendmachung sind zwei getrennte Schritte. Es reicht nicht, den Unfall lediglich gemeldet zu haben; ebenso wenig genügt eine ärztliche Feststellung, die dem Versicherer nie mitgeteilt wird. Beides muss zusammenkommen und innerhalb der jeweils vereinbarten Frist geschehen.</p>



<p>Gerade weil zwei Voraussetzungen ineinandergreifen, entstehen hier Fehler. Eine klare, dokumentierte Geltendmachung schützt vor dem späteren Einwand, der Anspruch sei nicht rechtzeitig erhoben worden.</p>



<p>Sie haben den Unfall gemeldet, aber keine ausdrückliche Invaliditätsleistung geltend gemacht? Lassen Sie prüfen, ob die Geltendmachung nachgeholt oder gerettet werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausnahmen: wann eine versäumte Frist nicht schadet</strong></h2>



<p>Eine verpasste Frist bedeutet nicht automatisch das Ende des Anspruchs. Die Rechtsprechung und das Gesetz kennen mehrere wichtige Ausnahmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fehlender Fristhinweis</strong>: Der Versicherer muss Sie nach der Unfallmeldung auf die Fristen für die ärztliche Feststellung und die Geltendmachung hinweisen (§ 186 VVG). Unterlässt er diesen Hinweis oder erteilt er ihn nicht ordnungsgemäß, kann er sich auf die Fristversäumnis in der Regel nicht berufen.</li>



<li><strong>Rechtzeitige, aber spät vorgelegte Feststellung</strong>: Wurde die ärztliche Feststellung innerhalb der Frist getroffen, kann sie unter Umständen auch dann genügen, wenn sie dem Versicherer erst später vorgelegt wird. Entscheidend ist der Zeitpunkt der Feststellung, nicht allein der Zugang beim Versicherer.</li>



<li><strong>Verhalten des Versicherers</strong>: Reguliert der Versicherer den Schaden inhaltlich, ohne den Fristeinwand zu erheben, kann es ihm später verwehrt sein, sich nachträglich auf die Fristversäumnis zu berufen.</li>
</ul>



<p>Ob eine dieser Ausnahmen greift, hängt vom Einzelfall ab. Häufig ist gerade der fehlende oder fehlerhafte Fristhinweis der Punkt, an dem eine scheinbar aussichtslose Ablehnung kippt.</p>



<p>Der Versicherer hat Sie nie ausdrücklich auf die Frist hingewiesen? Das kann Ihren Anspruch retten. Lassen Sie es prüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Sie tun sollten, wenn der Versicherer sich auf die Frist beruft</strong></h2>



<p>Bei einer Ablehnung wegen Fristversäumnis kommt es auf schnelles und strukturiertes Vorgehen an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Check conditions</strong>: Stellen Sie fest, welche Fristen Ihr Vertrag konkret vorsieht und ab wann sie laufen.</li>



<li><strong>Fristhinweis kontrollieren</strong>: Prüfen Sie, ob und wie der Versicherer Sie nach der Unfallmeldung auf die Fristen hingewiesen hat.</li>



<li><strong>Ärztliche Feststellung sichern</strong>: Beschaffen Sie alle Befunde und klären Sie, ob eine ausreichende Feststellung innerhalb der Frist vorlag.</li>



<li><strong>Kommunikation dokumentieren</strong>: Sammeln Sie den gesamten Schriftverkehr mit dem Versicherer, um sein Regulierungsverhalten belegen zu können.</li>



<li><strong>Fristen wahren</strong>: Lassen Sie zusätzlich prüfen, ob Verjährungs- oder Klagefristen laufen.</li>
</ul>



<p>Dieser Beitrag gehört zu unserer Übersicht über die Streitpunkte in der privaten Unfallversicherung. Wie die Invaliditätsleistung insgesamt funktioniert und wie der Versicherer über die Gliedertaxe den Invaliditätsgrad bewertet, vertiefen wir in eigenen Beiträgen. Einen Überblick über unsere Arbeit finden Sie auf unserer Seite zur Unfallversicherung.</p>



<p>Je früher der Fristeinwand geprüft wird, desto besser stehen die Chancen. Lassen Sie Ihre Ablehnung bewerten, solange sich noch reagieren lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rogert &amp; Ulbrich – Your lawyers in insurance law</strong></h2>



<p>Rogert &amp; Ulbrich represent policyholders nationwide in disputes with their private accident insurance companies. Attorney Dario Kovac, who is familiar with insurers&#039; review and rejection strategies from his previous work on the insurers&#039; side, serves as the contact person for insurance law. We combine this insider knowledge with the firm&#039;s consumer protection experience from major cases in banking, capital markets, and automotive law. This allows us to engage with insurers on equal footing.</p>



<p>Wir prüfen Ihre Versicherungsbedingungen, die Fristen und vor allem, ob der Versicherer Sie ordnungsgemäß auf die Frist hingewiesen hat. Wir kontrollieren, ob eine ausreichende ärztliche Feststellung rechtzeitig vorlag, und werten das Regulierungsverhalten des Versicherers aus. Außergerichtlich setzen wir Ihre Ansprüche durch; bleibt der Versicherer bei seiner Ablehnung, vertreten wir Sie auch vor Gericht. Eine bestehende Rechtsschutzversicherung binden wir frühzeitig ein und holen die Deckungszusage für Sie ein.</p>



<p>Hat Ihre Unfallversicherung die Invaliditätsleistung wegen einer versäumten Frist abgelehnt? Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-faqs-haufig-gestellte-fragen-zur-15-monats-frist"><strong>FAQs – <strong><strong>Häufig gestellte Fragen zur 15-Monats-Frist</strong></strong></strong></h2>


<div class="wp-block-uagb-faq uagb-faq__outer-wrap uagb-block-ed0fa9cc uagb-faq-icon-row uagb-faq-layout-accordion uagb-faq-expand-first-true uagb-faq-inactive-other-true uagb-faq__wrap uagb-buttons-layout-wrap uagb-faq-equal-height" data-faqtoggle="true" role="tablist"><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-f9785a0e" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was ist die 15-Monats-Frist in der Unfallversicherung?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die 15-Monats-Frist bezeichnet den Zeitraum, in dem die Invalidität nach vielen Versicherungsbedingungen ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht werden muss. Sie beginnt mit dem Unfall. Wird sie versäumt, kann der Anspruch auf die Invaliditätsleistung ausgeschlossen sein. Die genaue Länge der Frist ergibt sich aus Ihrem Vertrag und kann abweichen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-eef02c53" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was passiert, wenn ich die Frist versäume?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Bei einer echten Fristversäumnis kann der Anspruch auf die Invaliditätsleistung entfallen, selbst wenn die Invalidität objektiv vorliegt. Die Frist ist in der Regel eine Anspruchsvoraussetzung und keine bloße Verjährungsfrist. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa wenn der Versicherer Sie nicht auf die Frist hingewiesen hat. Eine Prüfung lohnt sich daher fast immer.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-7b6999cf" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was bedeutet ärztliche Feststellung der Invalidität?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die ärztliche Feststellung ist eine schriftliche ärztliche Aussage, die eine dauerhafte Beeinträchtigung beschreibt und sie auf den Unfall zurückführt. Sie muss die betroffene Körperregion oder Funktion benennen und den dauerhaften Charakter erkennen lassen. Den genauen Invaliditätsgrad in Prozent muss sie nicht angeben. Ein reiner Befund ohne Aussage zur Dauerhaftigkeit und Unfallursache genügt dagegen nicht.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-a5f0bb69" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Muss die ärztliche Feststellung dem Versicherer innerhalb der Frist vorliegen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Entscheidend ist zunächst, dass die Feststellung innerhalb der Frist getroffen wurde. Wurde sie rechtzeitig erstellt, kann sie unter Umständen auch dann genügen, wenn sie dem Versicherer erst später vorgelegt wird. Davon zu trennen ist die Geltendmachung, die Sie fristgerecht gegenüber dem Versicherer erklären müssen. Beide Voraussetzungen sollten Sie deshalb im Blick behalten.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-28b6f38a" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
			<span class="uagb-question">Was ist der Unterschied zwischen Fristversäumnis und Verjährung?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Die 15-Monats-Frist ist meist eine Anspruchsvoraussetzung: Wird sie verpasst, entsteht der Anspruch gar nicht erst in voller Höhe. Die Verjährung betrifft dagegen einen bereits entstandenen Anspruch, der nach Ablauf einer längeren Frist nicht mehr durchsetzbar ist. Beide Fristen laufen unabhängig voneinander. Deshalb kann ein Anspruch trotz nicht eingetretener Verjährung an der 15-Monats-Frist scheitern.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-922e0bf1" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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							</span>
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							</span>
			<span class="uagb-question">Kann der Versicherer sich immer auf die Frist berufen?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nein. Der Versicherer muss Sie nach der Unfallmeldung auf die Fristen hinweisen (§ 186 VVG). Fehlt dieser Hinweis oder ist er nicht ordnungsgemäß, kann er sich auf die Fristversäumnis in der Regel nicht berufen. Auch sein eigenes Regulierungsverhalten kann ihm den Einwand abschneiden. Der Fristeinwand ist damit deutlich angreifbarer, als viele Versicherte annehmen.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-910f255b" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Gilt die 15-Monats-Frist in jedem Vertrag?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nicht zwingend in dieser Länge. Die 15-Monats-Frist ist zwar weit verbreitet, doch neuere oder höherwertige Tarife sehen teils längere Fristen vor, etwa 18 oder 24 Monate. Maßgeblich ist immer der Wortlaut Ihrer Versicherungsbedingungen. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf einen Standardwert, sondern prüfen Sie Ihren konkreten Vertrag.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-4c94d4a0" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Was ist, wenn die Unfallfolgen erst spät auftreten?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Das ist ein typisches Problem, weil manche Unfallfolgen erst nach Monaten sichtbar werden. Die Frist läuft dennoch ab dem Unfall. Umso wichtiger ist es, bei anhaltenden Beschwerden frühzeitig eine ärztliche Feststellung zu veranlassen und die Invalidität vorsorglich geltend zu machen. Fehlt der Fristhinweis des Versicherers, kann eine spät erkannte Invalidität dennoch durchsetzbar bleiben.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-44975cc3" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">Muss die ärztliche Feststellung den genauen Invaliditätsgrad angeben?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Nein. Die Feststellung muss die dauerhafte Beeinträchtigung und ihren Zusammenhang mit dem Unfall nachvollziehbar benennen, den Invaliditätsgrad in Prozent aber nicht beziffern. Die genaue Höhe wird erst später im Bemessungsverfahren ermittelt. Die Anforderungen an die Feststellung dürfen nach der Rechtsprechung nicht überspannt werden.</p></div></div><div class="wp-block-uagb-faq-child uagb-faq-child__outer-wrap uagb-faq-item uagb-block-7ab03cea" role="tab" tabindex="0"><div class="uagb-faq-questions-button uagb-faq-questions">			<span class="uagb-icon uagb-faq-icon-wrap">
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			<span class="uagb-question">When should I consult a lawyer?</span></div><div class="uagb-faq-content"><p>Am besten frühzeitig, idealerweise schon während die Frist läuft, spätestens aber nach einer Ablehnung wegen Fristversäumnis. Je früher Bedingungen, Fristhinweis und ärztliche Feststellung geprüft werden, desto besser lässt sich Ihr Anspruch retten. Eine bestehende Rechtsschutzversicherung übernimmt häufig die Kosten. Wir prüfen die Deckung für Sie und holen, falls nötig, eine Deckungszusage ein. Nehmen Sie Kontakt auf und sichern Sie Ihre Ansprüche.</p></div></div></div>


<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://ru.law/en/15-monats-frist-unfallversicherung/">Die 15-Monats-Frist in der Unfallversicherung – Ausschluss trotz objektiver Invalidität</a> erschien zuerst auf <a href="https://ru.law/en">R&amp;U</a>.</p>
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